Die internationalen Gewässer vor der Küste Zyperns haben sich zu einem neuen Krisenherd entwickelt. Nach Informationen aus Regierungskreisen entsandte die EU-Kommission gestern Nacht mehrere Marineschiffe in die Region, darunter Einheiten aus Deutschland, Frankreich und Italien. Die offizielle Begründung lautet "Schutz europäischer Interessen und Sicherung der Schifffahrtswege".
"Wir beobachten die Entwicklung mit größter Sorge", erklärte ein Sprecher des Auswärtigen Amts gegenüber unserer Redaktion. "Die Lage erfordert ein entschlossenes Handeln, um eine weitere Eskalation zu verhindern."
Der Iran reagierte umgehend auf die Ankunft der EU-Marineschiffe. Nach Angaben des iranischen Verteidigungsministeriums wurde in der Nacht zum Donnerstag ein US-amerikanischer Öltanker im Persischen Golf angegriffen. "Dies ist erst der Anfang unserer Vergeltung für die barbarische Aggression gegen die Fregatte Dena", zitierte die staatliche Nachrichtenagentur IRNA einen ranghohen Militär.
Zeugenberichten zufolge kam es auch in Tel Aviv erneut zu Explosionen. Israels Militär spricht von einem koordinierten Raketenangriff, bei dem mehrere zivile Einrichtungen getroffen wurden. Die Zahl der Opfer ist noch unklar.
Hintergründe
Die Krise hatte sich am vergangenen Wochenende zugespitzt, als US-Kriegsschiffe die iranische Fregatte "Dena" im Arabischen Meer versenkten. Washington begründete den Angriff mit "Selbstverteidigung" nach angeblichen Provokationen durch iranische Schnellboote. Teheran spricht dagegen von einer "völkerrechtswidrigen Aggression" und kündigte umfassende Vergeltung an.
Die Versenkung der "Dena" markiert einen Wendepunkt in den ohnehin angespannten Beziehungen zwischen dem Iran und den USA. Experten warnen davor, dass die Eskalationsspirale sich weiter beschleunigen könnte. "Wir stehen vor der schlimmsten Krise im Nahen Osten seit Jahrzehnten", sagte Dr. Thomas Weber, Nahost-Experte an der Universität München, unserer Redaktion.
Reaktionen aus dem In- und Ausland
Die internationale Gemeinschaft reagiert mit wachsender Besorgnis auf die Entwicklung. UN-Generalsekretär António Guterres appellierte in einer dringlichen Sondersitzung des Sicherheitsrates an alle Konfliktparteien, "von weiteren militärischen Aktionen abzusehen und den Dialog wieder aufzunehmen".
In Berlin forderten Oppositionspolitiker von der Bundesregierung ein entschiedeneres Vorgehen. "Deutschland muss sich klar positionieren und darf nicht länger tatenlos zusehen", erklärte Anton Hofreiter, Fraktionsvorsitzender der Grünen, in einer Pressemitteilung.
Unterdessen mehren sich in den USA die Stimmen, die eine harte Linie gegenüber dem Iran befürworten. "Wir müssen dem iranischen Regime zeigen, dass Aggression einen hohen Preis hat", sagte Senator Tom Cotton (Republikaner) in einer Fernsehansprache.
Ausblick
Die Lage bleibt äußerst unübersichtlich. Während die EU-Marineschiffe ihre Position vor Zypern verstärken, bereitet sich der Iran nach Informationen unserer Redaktion auf weitere Angriffe vor. US-Verteidigungsminister Lloyd Austin kündigte an, "alle notwendigen Maßnahmen zum Schutz amerikanischer Bürger und Interessen" zu ergreifen.
Diplomatische Bemühungen stehen derzeit still. "Die Gesprächskanäle sind praktisch tot", sagte ein europäischer Diplomat unserer Redaktion unter der Bedingung der Anonymität. "Wir befürchten, dass es in den kommenden Tagen zu weiteren Eskalationen kommen könnte."
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