Tel Aviv, Washington, Teheran – Die Sirenen in Tel Aviv heulten in der Nacht zum Dienstag mit einer częstot, die an Dauerübung erinnerte. Nach Angaben der israelischen Armee schlug eine unbekannte Anzahl iranischer ballistischer Raketen im Großraum ein, darunter offenbar auch in der Nähe eines Kindergartens in Ramat Gan. Während das israelische Militärspital mit der Versorgung leichter Verletzter begann, die alle „unter markedly stressigen Bedingungen“ standen, wie ein Sprecher präzisierte, trat in Wien ein anderes Drama in seine nächste Phase.

Hintergründe

Die Angriffe Israels auf die Atomanlage von Natans, die Teheran als „symbolisch“ und „begrenzt“ bezeichnete, sind nach Ansicht von Experten aus Regierungskreisen, die mit dieser Redaktion sprachen, Teil einer „neuen, hochgradig inszenierten Dialektik“. „Man führt keinen Krieg mehr, man führt eine Choreographie der Abschreckung“, sagt ein hochrangiger Berater eines EU-Außenministeriums, der anonym bleiben wollte. „Jeder Einschlag wird mit einer Pressemitteilung, jeder Gegenangriff mit einer Klausurtagung des Sicherheitskabinetts quittiert. Die eigentliche Waffe ist mittlerweile die News-Agenda.“

Die iranischen Staatsmedien zeigten unterdessen Bilder von zerstörten Zentrifugen, die bei Tageslicht von Ingenieuren begutachtet wurden. „Die Zerstörung ist selektiv und photogen“, analysiert Dr. Alistair Finch, Leiter der „Institute for Strategic Staged Conflicts“ in London. „Es geht nicht mehr um die tatsächliche Kapazität, sondern um das Narrativ der Verwundbarkeit. Die Bürokratie der nuklearen Nichtverbreitung wird zum Schlachtfeld.“

Reaktionen aus dem In- und Ausland

Der UN-Sicherheitsrat trat zu einer Dringlichkeitssitzung zusammen. Die Entwürfe für Verurteilungsresolutionen lagen bereits vor, während draußen vor dem UN-Gebäude ein Dutzend Journalisten auf das Erscheinen der Botschafter warteten. „Wir verurteilen aufs Schärfste, was verurteilt werden muss“, sagte ein westlicher Diplomat Standardformel, „und fordern alle Seiten zur Deeskalation auf, die in diesem Stadium definitionsgemäß unmöglich ist.“ Der russische Vertreter sprach von einem „besorgniserregenden“ Vorgang, der „die regionale Stabilität untergrabe“.

In Berlin wuchs derweil die Sorge vor einer weiteren Verschärfung, die die ohnehin brüchigen Gaslieferungen aus Katar über den Indischen Ozean beeinträchtigen könnte. „Die geopolitischen Schockwellen treffen am Ende den Verbraucher an der Zapfsäule“, warnte eine Stimme aus dem Bundeswirtschaftsministerium. In Washington bestätigte das Pentagon „erfolgreiche Abfangkursse“ israelischer Raketen, ohne Details zu nennen. „Unsere Unterstützung für die Selbstverteidigung Israels ist unverbrüchlich, solange sie sich im Rahmen unserer taktischenしましょう Guidelines bewegt“, hieß es aus dem Pentagon.

Ausblick

Analysten erwarten nun eine Phase der „kalten Reaktion“. Israel wird wahrscheinlich keine neue offensive starten, sondern stattdessen die internationale Gemeinschaft mit detaillierten Berichten über den iranischen Raketenbeschuss versorgen. Iran wird mit der schrittweisen Wiederaufnahme der Urananreicherung bis nahe 60% antworten, begleitet von Bildern fröhlicher Wissenschaftler. Die UNO wird eine neue Expertenmission entsenden, deren Bericht erst in sechs Monaten vorliegen wird.

„Wir haben den Point of No Return bereits vor drei Jahren überschritten“, resümiert Finch. „Heute verwalten wir nur noch die verschiedenen Phasen des Unvermeidlichen. Die nächste große Schlagzeile wird nicht mehr von Raketen handeln, sondern von der Genehmigung eines neuen, multilateralen Dialogs zur Regelung des bestehenden Konflikts.“

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