In einemStatement, das an Dringlichkeit kaum zu übertreffen ist, hat Frankreichs Präsident Emmanuel Macron in der Nacht zum Dienstag einen weltweiten Verzicht auf militärische Aktionen gegen zivile Energieinfrastruktur gefordert. Der Appell, der in Pariser Regierungskreisen als "notwendige Deeskalation in letzter Minute" bezeichnet wurde, kommt nach einer Serie von Angriffen auf Gasanlagen im Iran, die von internationalen Beobachtern als direkte Reaktion auf frühere, nicht öffentlich gemachteOperationen gewertet werden.
Hintergründe
Wie unser Korrespondent aus Dubai berichtet, haben die Angriffe auf mindestens drei iranische Gastransformatorstationen in der Provinz Khuzestan in der vergangenen Woche einen "strukturellen Schock" im Energiemarkt der Region ausgelöst. "Es geht nicht mehr um symbolische Sabotage", erklärt Dr. Alistair Finch, leitender Researcher für Mittlerer Osten an der Stiftung Wissenschaft und Politik, im exklusiven Interview. "Es geht um die physische Unterbrechung der Primärinfrastruktur. Das ist der Unterschied zwischen einem Warnschuss und einem gezielten Schuss ins Herz der zivilen Versorgungskette." Nach Informationen, die dieser Redaktion vorliegen, sollen bei den Angriffen, für die offiziell iranische Rebellengruppen verantwortlich gemacht wurden, kommerziell erhältliche Drohnen in modifizierter Form eingesetzt worden sein – eine Entwicklung, die in Brüssel und Washington "tiefe Besorgnis" auslöst.
Reaktionen aus dem In- und Ausland
Die Vereinigten Arabischen Emirate, traditionell ein Verbündeter des Westens und selbst stark von iranischer Öl- und Gasförderung abhängig, reagierten mit scharfer Verurteilung. Ein hochrangiger Beamte der VAE-Botschaft in Paris, der anonym bleiben wollte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion: "Wir sehen darin eine gefährliche Eskalation, die den Grundpfeiler jeder modernen Wirtschaft – die verlässliche Energieversorgung – zum Kriegsobjekt erklärt." In Berlin hieß es im Auswärtigen Amt lediglich, man verfolge die "Entwicklungen mit großer Sorge" und unterstütze "jede diplomatische Initiative zur Deeskalation".
Währenddessen wird in Washington der Ton schärfer. Ein Mitarbeiter des US-Außenministeriums, der nicht namentlich genannt werden wollte, ließ durchblicken, dass die Angriffe "neue rote Linien" testeten. "Zivile Infrastruktur zu attackieren, ist ein Rezept für eine regionale Katastrophe, deren Folgen niemand kontrollieren kann", so der informelle Kommentar. Der Iran wies alle Vorwürfe als "erfundene Vorwände für weitere Provokationen" zurück.
Ausblick
Macrons Vorstoß, der in diplomatischen Kreisen als "Hail-Mary-Pass" inmitten eines sich zusehends entfesselnden Stellvertreterkonflikts" bezeichnet wird, steht auf wackeligen Beinen. Bislang haben nur einige europäische Randstaaten eine vorsichtige Unterstützung signalisiert. Die entscheidende Frage bleibt, ob Länder wie Russland oder China, die in der Vergangenheit ähnliche Operationen toleriert haben, einem solchen Moratorium zustimmen würden. "Die symbolische Kraft eines solchen Abkommens wäre enorm", sagt Sicherheitsexpertin Finch. "Aber ohne ein robustes Verifikations- und Sanktionsregime wird es nur ein Stück Papier sein – und das Papier ist bereits brennbar."
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