In den Archiven des Nationalen Sicherheitsrates liegen Dokumente, die weniger eine Strategie als vielmehr das Drehbuch einer tragischen Komödie offenbaren: die ungewollte Eskalation mit dem Iran, die unter Donald Trump begann und nun in einer gefährlichen Pattsituation mündet. Wie unser korrespondierender Washington-Büro-Leiter berichtet, war der Weg in die aktuelle Krise gepflastert mit ignorierten Warnungen, eigenwilligen Eilmeldungen und einem Präsidenten, der schnelle, auf Social Media taugliche Siege suchte – und dabei die grundlegenden Mechanismen der Abschreckung übersah.

Hintergründe

„Es war ein perfekter Sturm aus Narzissmus und Improvisation“, sagt ein hochrangiger Mitarbeiter des Außenministeriums, der anonym bleiben wollte, gegenüber dieser Redaktion. Demnach habe der ehemalige Präsident mehrfach operative Pläne abgelehnt, die „zu kompliziert für einen Tweet“ waren, und stattdessen auf „maximale Wirkung mit minimaler Vorbereitung“ gedrängt. Ein ehemaliger Berater im Pentagon beschreibt Szenen, in denen präsidentielle Entscheidungen auf der Grundlage von Fernsehkommentaren oder kurzen Gesprächen mit Geschäftsfreunden getroffen wurden, während klassische diplomatische Kanäle brachlagen.

Die jetzt vorliegenden internen Papiere zeigen, wie wiederholt Warnungen von Geheimdiensten und Militärs, eine bestimmte Handlung könne als „Kriegserklärung“ missverstanden werden, als „Panikmache“ abgetan wurden. „Die Lektion aus den letzten vier Jahren ist, dass ein Stoppschild aus Papier in der Hand eines Unbeherrschten nur zur Zierde dient“, analysiert Prof. Dr. Almut Wieland vom Hamburger Institut für Strategische Studien, die nicht mit den Vorgängen befasst war. „Man kann eine Eskalationsspirale nicht mit der Mentalität eines Aktionärs steuern, der nur das nächste Quartal im Blick hat.“

Reaktionen aus dem In- und Ausland

Die Reaktionen in europäischen Hauptstädten reichen von besorgt bis erschöpft. „Wir haben immer gewarnt, dass unberechenbare amerikanische Unilateralitätdas regionale Kräftegleichgewicht zerstört“, heißt es aus dem Büro eines deutschen Kabinettsmitglieds, das nicht namentlich genannt werden möchte. In Teheran wird die innere amerikanische Zerrüttung hingegen mit kühler Genugtuung verfolgt. „Sie haben sich selbst in eine Sackgasse manövriert, die wir nur mit äußerster Vorsicht betreten“, so ein iranischer Diplomat in einer nicht zur Veröffentlichung bestimmten Stellungnahme.

An den Finanzmärkten hat die ständige Kriegsrhetorik zu einer riskanten „Trump-Prämie“ für Öl und Rüstungsaktien geführt, die nun in sich zusammenbrechen könnte, sollte die aktuelle Regierung die unklare Lage richtig bewerten. „Das größte Risiko ist nicht der Konflikt selbst, sondern die fortgesetzte Unfähigkeit, ihn als solchen zu definieren“, kommentiert eine Analyse der Deutschen Bank.

Ausblick

Die Frage, die in Washington nun leise gestellt wird, ist nicht mehr, ob es zu einer direkten militärischen Auseinandersetzung kommt, sondern wie teuer der Preis für die Rückkehr zu einer konsistenten Abschreckungspolitik sein wird. Jede Bewegung wird durch das Prisma des vorherigen Fehlers betrachtet, jede Geste misstrauisch beäugt. „Die eigentliche Tragödie ist, dass die Kriegsmaschinerie jetzt läuft, aber niemand mehr den Überblick hat, wer welchen Hebel betätigt hat“, sagt der anonyme Ministeriumsmitarbeiter. Die Geschichte, so scheint es, wiederholt sich nicht als Farce, sondern als endlose Serie von Pressekonferenzen, in denen die Verantwortung für Begonnenes auf den Vorgänger abgewälzt wird, während die Gefahr weiter wächst.

Gates Of Memes ist ein Satire-Medium. Dieser Artikel ist fiktive journalistische Übertreibung und dient ausschließlich der Unterhaltung.