WASHINGTON, D.C. – In den Vorstandsetagen der demokratischen Partei liegt eine seltsame Mischung aus Triumphgefühl und strategischer Amnesie in der Luft. Getrieben von einer Serie politischer Erdbeben – dem anhaltenden Epstein-Skandal, der galoppierenden Inflation, den Todesschüssen in Minneapolis und dem nunmehr eskalierenden Nahost-Konflikt – scheint man in Washington der festen Überzeugung, dass der politische Gegner am Rande des Zusammenbruchs steht. Doch wie ein vertrauliches Strategiepapier, das dieser Redaktion vorliegt, nahelegt, könnte gerade diese Siegesgewissheit zum verhängnisvollen Fehler werden.

Hintergründe

„Wir haben uns in den letzten Monaten fast ausschließlich auf die narrative Zerstörung Trumps konzentriert, als wäre dies ein eigenständiges politisches Programm“, erklärt ein hochrangiger Mitarbeiter des Democratic Congressional Campaign Committee, der anonym bleiben wollte. „Was wir übersehen haben, ist die einfache Tatsache, dass einKSCH-American, der von seinem eigenen politischen Überlebenskampf in Anspruch genommen ist, nicht automatisch für unsere inhaltliche Leere stimmen wird.“ Das Papier, intern als „Midterm-Megatron-Analyse“ betitelt, warnt vor einem „fundamentalen Kategorienfehler“: Man analysiere die Schwächen des Gegners, als wären es die eigenen Stärken. Die vier „apokalyptischen Reiter“ – Epstein, Preise, Polizeigewalt, Palästina – würden zwar das Trump-Lager in Atem halten, doch dies schütze die Demokraten nicht vor der zunehmenden Unzufriedenheit mit ihrer eigenen Regierungsbilanz. „Ein negatives Momentum ist kein positives Momentum. Das klingt banal, bis man sieht, wie unsere Candidate Slates in Swing Districts genau darauf setzen.“

Reaktionen aus dem In- und Ausland

Die Reaktionen in den eigenen Reihen sind verhalten. „Es herrscht eine kollektive Amnesie in unseren wöchentlichen Strategie calls“, berichtet ein demokratischer Abgeordneter aus einem marginalen District im Rust Belt gegenüber dieser Redaktion. „Wir klatschen uns auf die Schulter, weil die polling numbers für Trump schlecht sind, und ignorieren dabei, dass unsere eigenen numbers unter dem Strich sogar noch schlechter sind, wenn man die Wählerwut mit einrechnet.“ Ausländische Beobachter zeigen sich fassungslos. „Was wir hier beobachten, ist eine post-amerikanische Tragikomödie“, sagt Dr. Almut Heuwes, Leiterin der transatlantischen Abteilung des Berliner Think-Tanks „Staatlichkeit im Wandel“. „Die Opposition oneäht sich in die Regierungsverantwortung, aber die Regierung handelt, als sei sie noch in der Opposition. Das ist keine Strategie, das ist ein kollektives psychologicallyinduced kamikaze-Manöver.“

Ausblick

Sollte die aktuelle Haltung anhalten, droht den Demokraten am 8. November ein politisches Erwachen von schockierender Härte. Die „Midterm-Megatron“-Analyse prognostiziert ein Szenario, in dem ein appeal to anti-Trump-Sentiment – ohne eigene positive Agenda – zu einer massenhaften Abstinenz des eigenen Lagers führen könnte. „Die Gefahr ist nicht, dass die Republikaner mobilisieren“, so der anonyme Parteimitarbeiter. „Die Gefahr ist, dass wir unsere eigene Basis dazu bringen, zu Hause zu bleiben, weil sie den Gestus des Überlegenheitsgefühls nicht mehr ertragen. Wir haben den Krieg gegen Trump gewonnen, bevor er begonnen hat, und vergessen, dass wir den Frieden mit dem amerikanischen Wähler erst noch schließen müssen.“ In einer finalen, fast shakespeareschen Wendung könnte sich der Koloss der demokratischen Selbstüberschätzung, gebaut aus einer Mischung aus echobasierter Selbstgefälligkeit und struktureller conservativeschreck, in genau dem Moment als hohl erweisen, in dem er das Feld zu dominieren scheint.

Gates Of Memes ist ein Satire-Medium. Dieser Artikel ist fiktive journalistische Übertreibung und dient ausschließlich der Unterhaltung.