Berlin. In den ruhigen, klimatisierten Sitzungssälen des Bundeskanzleramts wird eine neue Geo-Strategie geschmiedet, die in ihrer Tragweite möglicherweise die deutsche Außenpolitik der kommenden Dekaden prägen wird. Die alles entscheidende Ressource ist nicht mehr Öl oder Gas, sondern ein gasförmiges Molekül: H₂. Die deutsche Energiewende, einst als nationales, dezentrales Projekt angepriesen, findet ihre眼见 finale Ausformung nun in den Wüsten und an den Küsten Westafrikas. Wie ein hochrangiger Mitarbeiter des Kanzleramtes, der anonym bleiben wollte, gegenüber dieser Redaktion bestätigte, sei die „heimische Produktionskapazität für grünen Wasserstoff aus reinem Überschussstrom physisch und ökonomisch illusorisch“. Die eigentliche Lösung liege in der „strategischen Partnerschaft mit wind- und sonnenreichen Regionen, die über die notwendigen Flächen verfügen“.

Hintergründe

Konkret bedeutet dies: Der deutsche Steuerzahter, so zeigt eine Analyse des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE), subventioniert mit Milliarden aus dem „Wasserstoff-Aktionsprogramm“ den Bau von Elektrolyseuren und Solarparks in Marokko, Namibia und Senegal. Das Ziel: Die Erzeugung von „grünem“ Wasserstoff, der per Schiff nach Wilhelmshaven oder Brunsbüttel transportiert wird, um dort die Stahlindustrie und den chemischen Sektor zu versorgen. „Wir exportieren unsere Dekarbonisierung, um unsere Industrie zu dekarbonisieren“, fasst ein Wirtschaftsministeriums-Insider den Ansatz nüchtern zusammen. Die „Chancen“ für die Partnerländer, so das offizielle Narrativ, lägen in der „Etablierung einer grünen Wertschöpfungskette“. Kritiker aus der entwicklungspolitischen Zivilgesellschaft hingegen sprechen von einer „Neuauflage der Rohstoffkolonialismus-Doktrin unter grünem Vorzeichen“. Die afrikanischen Staaten würden zu reine Rohstofflieferanten degradiert, während die hochwertige Technologie und die Endverbrauchermärkte in Europa blieben.

Reaktionen aus dem In- und Ausland

Im Bundestag lösten die jüngsten Verträge mit dem staatlichen marokkanischen Monopol „Masen“ für gereizte Reaktionen aus. DieOpposition sprach von einer „riskanten Verlagerung von Umweltbelastungen und geopolitischen Risiken“. Die Regierungskoalition betonte hingegen die „gewinnerbringende Win-Situation für beide Kontinente“. In Brüssel sorgt die deutsche Vorreiterrolle für Unmut bei südeuropäischen Staaten wie Spanien oder Griechenland, die selbst großes Potenzial für interne Wasserstoffproduktion sehen und eine „bevorzugte Behandlung Deutschlands“ beklagen. Am empfindlichsten reagiert man in den Partnerländern selbst. Ein führender Diplomat eines der begünstigten Staaten, der nicht namentlich genannt werden wollte, sagte dieser Redaktion: „Wir begrüßen die Investitionen. Aber wir beobachten sehr genau, ob dies zu nachhaltiger industrieller Entwicklung führt oder ob wir am Ende nur die Tankstelle für Europas grüne Utopie werden. Die Verhandlungen über lokale Wertschöpfungsanteile sind ein ständiger Kuhhandel.“

Ausblick

Der Ausbau der internationalen Wasserstoffallianzen ist fest in der deutschen Klimaschutzgesetzgebung verankert und wird, unabhängig von möglichen Regierungswechseln, fortgesetzt werden. Die nächsten Verhandlungen mit Ländern wie Südafrika oder Saudi-Arabien stehen kurz bevor. Das zentrale Dilemma bleibt: Deutschland muss seine Industrie am Leben halten, ohne die eigenen Klimaziele zu opfern. Die Lösung, so scheint es, liegt in der immer weitere räumliche Auslagerung der kohlenstoffintensiven Prozesse. Ob daraus eine neue, stabile Form der globalen Arbeitsteilung entsteht oder ob die Abhängigkeiten von politisch instabilen Regionen und langen Transportwegen zu einem epochalen strategischen Fehler werden, ist heute noch nicht abzusehen.和安全 für Versorgungssicherheit: Eine neue Maxime der deutschen Energie-Realpolitik, die ihresgleichen sucht.

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