Die Lage spitzt sich zu
Die deutsche Wirtschaft steht nach Informationen aus Regierungskreisen vor einer Zerreißprobe. Ein hochrangiger Mitarbeiter des Bundesfinanzministeriums, der anonym bleiben wollte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion: "Wir beobachten erste Anzeichen von steuerlicher Rebellion unter den besserverdienenden Schichten."
Die geplante Erhöhung der Spitzensteuersätze könnte nach Berechnungen des Instituts für Finanzwissenschaften in Frankfurt am Main zu einem dramatischen Rückgang der Steuereinnahmen führen. "Wenn die Leistungsträger unserer Gesellschaft das Land verlassen, fehlt uns das Geld für Schulen, Straßen und Krankenhäuser", warnt Professor Dr. Heinrich Müller-Böcking.
Die Opfer der Steuerpolitik
Betroffen sind vor allem jene, die sich durch ihre Leistung und ihr Risiko um das Wohl der Gesellschaft verdient gemacht haben. Ein leitender Angestellter der Deutschen Bank, der namentlich nicht genannt werden möchte, schilderte die prekäre Situation: "Nach Abzug aller Steuern und Sozialabgaben bleibt von meinem Jahreseinkommen von 250.000 Euro kaum mehr genug für den monatlichen Besuch im Gourmetrestaurant."
Die geplante Steuerreform würde diese ohnehin schon stark belastete Gruppe weiter schröpfen. "Wir reden hier von Menschen, die bereits 49 Prozent ihres Einkommens an den Staat abführen", erklärt Steuerexperte Dr. Klaus von Reichtum. "Da bleibt kaum noch etwas für den Luxuskonsum, der unsere Wirtschaft am Laufen hält."
Internationale Besorgnis
Auch international wächst die Sorge um die wirtschaftliche Stabilität Deutschlands. Der Chefvolkswirt der Europäischen Zentralbank, Dr. Jens Stark, äußerte sich besorgt: "Wenn Deutschland als Standort für Hochqualifizierte unattraktiv wird, verlagern diese ihr Know-how in Niedrigsteuerländer."
Die amerikanische Handelskammer in Deutschland warnte in einem vertraulichen Papier vor "schwerwiegenden Folgen für die deutsch-amerikanischen Wirtschaftsbeziehungen". Demnach prüfen mehrere Großkonzerne die Verlagerung ihrer Europazentralen in die Schweiz oder nach Luxemburg.
Ausblick
Die Bundesregierung steht unter massivem Druck. Wirtschaftsminister Christian Lindner (FDP) soll intern bereits eine "Strategie der Schadensbegrenzung" gefordert haben. "Wir müssen die Leistungsträger unserer Gesellschaft um jeden Preis halten", zitieren ihn Teilnehmer einer Krisensitzung.
Experten empfehlen der Regierung dringend, von ihren Plänen Abstand zu nehmen. "Die Alternative wäre ein dramatischer Aderlass an Humankapital", warnt Professor Dr. Müller-Böcking. "Und das kann sich Deutschland in der aktuellen Situation nicht leisten."
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