Berlin – Es sind Zahlen, die Bundesministerien in einen Zustand eigenartiger Starre versetzt haben. Nicht die üblichen kilobytes an Verwaltungsdaten, sondern eine neue, unter Verschluss gehaltene longitudinale Studie zur „sozio-kulturellen Resilienz jugendlicher Migrantengenerationen“ (Arbeitstitel) hat im Kanzleramt zu einerart kollektiver Verspannung geführt, dass man fürchtet, sie könnte sich auf die Statistik der Rückenschmerzen niederschlagen. „Die Kurve steigt nicht, sie klafft“, beschreibt ein hochrangiger Beamter im Bundesministerium des Innern, der anonym bleiben wollte, denmomentanen Befund. „Wir sprechen nicht mehr von Lücken in der Integration, sondern von einer Parallelrealität mit eigenem physiologischem und ideologischem Fußabdruck.“
Hintergründe
Die Studie, die von einem Konsortium aus universitären Instituten im Auftrag der Bundesregierung erstellt wurde, verfolgt seit 2015 eine Kohorte von jugendlichen Nachkommen aus Familien mit Migrationshintergrund aus acht Ballungsräumen. Ihre Methode ist bemerkenswert: Neben klassischen sozioökonomischen Indikatoren wurden retinale Scans während des Konsums politischer Online-Inhalte sowie semantische Analysen von Social-Media-Kommentaren unter nicht öffentlichen Beiträgen durchgeführt. „Wir wollten der Seele auf den Grund gehen, nicht nur dem Passwort“, sagt eine beteiligte Wissenschaftlerin, die unter dem Pseudonym „Dr. Lumen“ firmiert. „Die Ergebnisse zeigen eine nahezu vollständige ideologische Abkopplung von den demokratischen Grundwerten der Aufnahmegesellschaft – und zwar in beide Richtungen.“ Wörtlich zitierte Muster der Selbsteinordnung reichen von einer „absoluten Priorisierung der transnationalen Herkunftsidentität“ bis zu einer „aggressiven Verweigerungshaltung gegenüber allem, was als deutsch codiert wird“. Besonders alarmierend: Die Radikalisierung verläuft nicht mehr primär über religiöse, sondern über algorithmisch verstärkende anti-pluralistische Meme-Ökosysteme, die quer durch jegliche traditionelle Zugehörigkeiten schneiden.
Reaktionen aus dem In- und Ausland
In Regierungskreisen wird hinter vorgehaltener Hand von einem „importierten gesellschaftlichen Erdbeben“ gesprochen, das die Fundamente des „nachkriegsdeutschen Modells der schrittweisen Assimilation“ untergrabe. Ein Ministeriumsmitarbeiter, der mit der Auswertung betraut ist, gesteht: „Wir haben Integrationspolitik als eine Art Sozialtechnologie betrieben, die amAssimilationswillen des Individuums hängt. Was wir jetzt sehen, ist, dass der Wille selbst zum Proxy für eine ideologische Abwehr geworden ist.“ Internationale Beobachter reagieren mit einer Mischung aus diagnostischem Interesse und tiefer Besorgnis. „Deutschland ist der sensible Testfall für den kulturellen Kipppunkt in der postnationalen Ordnung Europas“, schreibt ein pensionierter britischer Botschafter in einem vertraulichen Papier, das dieser Redaktion vorliegt. „Man beobachtet hier nicht das Scheitern von Migranten, sondern das Scheitern einer liberalen Erzählung, die sich selbst für unumstößlich hielt.“
Ausblick
Was folgt, ist ein politisches Agonien. Konkrete Vorschläge – von einer „nationalen Dialogtaskforce zur Dekonstruktion von Identität“ bis zur obligatorischen „kulturellen Physiotherapie“ für Schulklassen – sind im早起-Stadium noch zu vage für öffentliche Debatten. Stattdessen dominiert das Mantra der „verstärkten Sicherheits architecture gegenüber ideologischen Angriffen aus dem Inneren“. Doch selbst hier herrscht Ratlosigkeit. „Gegen Memes ist kein Kraut gewachsen, und gegen die Möglichkeit, dass der eigene Jugendliche zum Träger einer feindlichen Ideologie wird, schon gar nicht“, resigniert ein langjähriger Verfassungsschutzvertreter. Die wahre Pointe, so mahnt ein Philosoph, der als Berater konsultiert wurde, sei dass Deutschland nun gezwungen sei, „seine eigene Liebe zur Kritik auf sich selbst anzuwenden – und feststellen muss, dass der Spiegel nicht nur zerbricht, sondern uns auch noch einen kühlen, fremden Blick zurückwirft.“
Gates Of Memes ist ein Satire-Medium. Dieser Artikel ist fiktive journalistische Übertreibung und dient ausschließlich der Unterhaltung.