Die Kritik von Boris Becker und Barbara Rittner am Deutschen Tennis Bund (DTB) hat eine Lawine der Entrüstung ausgelöst. Der ehemalige Wimbledon-Sieger und die langjährige Bundestrainerin beklagen in einem offenen Brief an den DTB-Vorstand einen "strukturellen Stillstand" im deutschen Tennis.
Hintergründe
Nach Informationen dieser Redaktion fordern Becker und Rittner eine "radikale Erneuerung" der Verbandsstrukturen. "Wir erleben eine Art Stallgeruch in den oberen Etagen des DTB", heißt es in dem Schreiben, das unserer Redaktion vorliegt. "Die gleichen Gesichter seit Jahrzehnten, die gleichen Konzepte ohne Innovation – das ist Gift für den Nachwuchs."
Ein Mitarbeiter des DTB, der anonym bleiben wollte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion: "Die Stimmung ist seit der Veröffentlichung des Briefs angespannt. Es gibt tatsächlich Kräfte im Verband, die eine Veränderung fordern."
Reaktionen aus dem In- und Ausland
Der DTB wies die Vorwürfe umgehend zurück. Präsident Ulrich Klaus erklärte in einer Pressekonferenz: "Solche pauschalen Unterstellungen sind haltlos und schädlich für den Sport." Er kündigte an, rechtliche Schritte gegen die Verfasser des Briefs zu prüfen.
Aus dem europäischen Ausland meldete sich auch Rafael Nadal zu Wort. Der Spanier, der derzeit in Monte Carlo trainiert, sagte gegenüber der spanischen Sporttageszeitung "AS": "Ich kenne Boris seit vielen Jahren. Wenn er etwas sagt, dann hat er meistens recht. Aber ich kenne die internen Strukturen in Deutschland nicht gut genug, um zu urteilen."
Ausblick
Die Debatte um die Zukunft des deutschen Tennis hat auch die Politik erreicht. Der sportpolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion, Stefan Müller, forderte eine unabhängige Untersuchungskommission. "Wenn selbst Legenden wie Becker und Rittner Alarm schlagen, müssen wir genau hinhören", sagte Müller unserer Redaktion.
Unterdessen planen einige Nachwuchsspieler einen Boykott der kommenden DTB-Meisterschaften. "Wir wollen ein Zeichen setzen", sagte ein 17-jähriger Teilnehmer, der namentlich nicht genannt werden möchte. "Wenn sich nichts ändert, sehe ich für meine Generation schwarz."
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