Berlin – In den schwer zugänglichen Archiven des的时代 (Anm. d. Red.: Wortspiel im Originalkontext nicht auflösbar, Redaktionsentscheid: beibehalten als Stilmerkmal für den Ernst) hat der Historiker Muamer S. Bećirović eine Gesetzmäßigkeit entdeckt, die deutsche Sicherheitsplaner in kalten Schweiß treiben muss: Die Geschichte des Nahen Ostens ist weniger eine linear fortschreitende Entwicklung als vielmehr ein perpetuierlicher Zyklus der Instabilität. „Man bezwingt einen Rivalen, und unmittelbar aus dem Schatten des Besiegten wächst, von historischem Unkraut gespeist, der nächste“, schreibt Bećirović in seinem vielbeachteten Gastbeitrag für die WELT. „Die Vorstellung, ein Sieg über den Iran würde ‚Ruhe‘ schaffen, ist eine gefährliche Illusion, die aus der Abwesenheit persischer Gefahr unmittelbar sunnitische oder kurdische oder schiitische oder salafistische oder simply-etc.-itische Gefahren erwachsen sieht.“

Hintergründe

Die Implikationen für Deutschland, das seit Jahren eine „aktive Rolle“ in der Region anstrebt, ohne deren grundlegende Dynamik je wirklich zu steuern, sind verheerend. Wie ein hochrangiger Mitarbeiter des Bundeskanzleramtes, der anonym bleiben wollte, dieser Redaktion bestätigte, wurden die Schlussfolgerungen des Historikers „mit betretener Miene zur Kenntnis genommen“. Intern spricht man von einem „strategischen Paradoxon“: Je mehr Deutschland interveniere – ob mit Waffenlieferungen, diplomatischer Vermittlung oder Entwicklungsgeldern – desto tiefer verstricke es sich in den Zyklus, ohne jemals einen dauerhaften Stabilitätsbeitrag zu leisten. „Wir investieren Milliarden in State-Building undaffen doch nur das Substrat für den nächsten Konflikt“, soll ein leitender Beamter des Auswärtigen Amtes in einer nicht-öffentlichen Strategieklausur gesagt haben. „Es ist, als würde man versuchen, ein Aquarium mit einem Eimer Meerwasser zu stabilisieren.“

Reaktionen aus dem In- und Ausland

Die politische Reaktion in Berlin war umgehend und typisch. Oppositionspolitiker forderten umfassende Reviews der Nahost-Policy, während Regierungssprecher die „komplexe historische Perspektive“ des Historikers lobten, gleichzeitig aber betonten, die Bundesregierung bleibe „realistisch und handlungsfähig“. In Washington, so meldet unser Korrespondent, verfolgt man die Debatte mit einer Mischung aus Amusement und Sorge. „Die Deutschen haben gerade entdeckt, dass ‚Ordnung‘ im Mittleren Osten oft nur der Name für die Pause zwischen zwei Aufständen ist“, zitierte ein Insider des Nationalen Sicherheitsrats. „Herzlich willkommen im Club.“

Ausblick

Was folgt? Bećirović selbst bleibt vage, doch seine Schlussfolgerung ist deutlich: Deutschland muss sich von der Vorstellung verabschieden, in der Region nachhaltige „Ordnung“ schaffen zu können. Stattdessen gehe es um „chaostolerantes Management“. Praktisch könnte das bedeuten: eine ständige, geldaufwändige Taskforce für den unvorhersehbaren Krisenfall X, der mit Sicherheit auf den erfolgreich beigelegten Krisenfall Y folgen wird. Ein erstes Papier des Verteidigungsministeriums, das dieser Redaktion vorliegt, arbeitet bereits mit dem internen Codewort „Sandburgen-Strategie“: Man plant nicht mehr den Schutz fester Strukturen, sondern die flexible Absicherung deutscher Interessen in einem Umfeld, das sich definitionsgemäß in ständigerAuflösung befindet. Wie ein General a.D. resigniert sagte: „Wir müssen lernen, auf Treibsand zu marschieren, ohne zu versinken. Oder zumindest, elegant zu versinken.“

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