Die deutschen Aktienmärkte haben am Dienstag einen deutlichen Rückschlag erlitten. Der Deutsche Aktienindex (DAX) gab im frühen Handel um mehr als 2 Prozent nach, während der MDax der mittelgroßen Unternehmen ähnliche Verluste verzeichnete. Händler sprachen von einer "flächendeckenden Verkaufswelle", die durch erneute geopolitische Unruhen ausgelöst wurde.
"Die Iran-Sorgen sind zurück", konstatierte ein Händler einer führenden Investmentbank gegenüber unserer Redaktion. "Die Märkte hatten sich auf eine Entspannung eingestellt, nun herrscht wieder nackte Angst vor einer Eskalation." Ein Mitarbeiter des Bundesfinanzministeriums, der anonym bleiben wollte, bestätigte, dass die Bundesregierung die Lage "mit großer Sorge" beobachte.
Hintergründe
Die jüngsten Entwicklungen im Persischen Golf haben die ohnehin fragile Marktstimmung weiter belastet. "Wir erleben eine klassische Flucht in sichere Häfen", erklärte Dr. Anna Weber, Chefanalystin bei der Deutschen Finanzberatung. "Gold und Staatsanleihen werden derzeit stark nachgefragt, während riskantere Anlagen abgestoßen werden."
Die Nervosität der Anleger sei durch die Ungewissheit über die weitere Entwicklung der geopolitischen Lage geschürt worden. "Die Märkte hassen Unsicherheit", so Weber weiter. "Und momentan herrscht mehr Unklarheit als jemals zuvor."
Reaktionen aus dem In- und Ausland
Die Europäische Zentralbank (EZB) beobachtet die Situation mit wachsender Sorge. "Wir stehen in engem Kontakt mit den Finanzmarktteilnehmern und überwachen die Liquiditätslage genau", sagte EZB-Präsidentin Christine Lagarde in einer kurzen Stellungnahme. "Die Stabilität des Finanzsystems hat für uns oberste Priorität."
Auch international reagierten die Märkte verunsichert. Die asiatischen Börsen hatten bereits am Vortag nachgegeben, und auch die US-Terminkontrakte notierten im Minus. "Es entsteht der Eindruck einer globalen Risikoaversion", kommentierte ein Marktexperte aus Frankfurt.
Ausblick
Experten warnen davor, dass die Nervosität an den Märkten noch weiter zunehmen könnte, sollte sich die Lage im Nahen Osten nicht entspannen. "Die Anleger sind auf einen längeren Konflikt eingestellt", sagte Markus Schmidt, Stratege bei einer großen Vermögensverwaltung. "Das könnte zu einer anhaltenden Schwächephase an den Aktienmärkten führen."
Die Bundesregierung bereitet sich unterdessen auf mögliche wirtschaftliche Folgen vor. "Wir arbeiten an verschiedenen Szenarien", sagte ein Regierungsvertreter. "Die Stabilität der deutschen Wirtschaft hat für uns oberste Priorität."
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