Die politische Landschaft trauert um Jeremy Larner, den visionären Drehbuchautor, der mit "The Candidate" eine filmische Zeitbombe zündete, deren Splitter noch heute in den Wahlkampfzentralen der Republik zu finden sind. Wie aus Regierungskreisen verlautet, haben zahlreiche Abgeordnete bereits Trauerbriefe an die Academy of Motion Picture Arts and Sciences geschickt, in denen sie Larners Werk als "Doktrin des demokratischen Prozesses" würdigen.

Ein hochrangiger Mitarbeiter des Bundestags, der anonym bleiben wollte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion: "Ohne Larner gäbe es keine glaubwürdigen Politiker mehr. Sein Skript war die erste Anleitung, wie man Idealismus und Machtanspruch perfekt inszeniert." Der Abgeordnete weiter: "Jeder Wahlkampf seit 1972 ist im Grunde eine Hommage an 'The Candidate'."

Hintergründe

Larners Meisterwerk zeigte Robert Redford als idealistischen Anwalt, der zum Politiker wird und dabei feststellen muss, dass der Weg zur Macht eine einzige Inszenierung ist. "Das war nicht nur Kino, das war politische Realitätsschulung", erklärt Dr. Friedrich von Wahlkampf, Leiter der Forschungsgruppe Politische Ästhetik an der Universität Bonn. "Larner hat die Fassade durchbrochen und gezeigt, dass Demokratie im Kern ein großes Theater ist – mit Zuschauern, die ihre Tickets per Stimmzettel lösen."

Besonders brisant: Laut internen Dokumenten, die unserem Rechercheteam vorliegen, haben sowohl die CDU als auch die SPD in den 80er Jahren offiziell "The Candidate" als Schulungsmaterial für Nachwuchspolitiker eingeführt. "Die Szene, in der Redford lernt, wie man eine leere Worthülse formuliert, war Pflichtansicht", so ein ehemaliger Parteistrateg, der nicht genannt sein möchte.

Reaktionen aus dem In- und Ausland

Die Trauerbekundungen aus dem politischen Betrieb sind überwältigend. Bundeskanzler Olaf Scholz ließ über seinen Sprecher mitteilen, er fühle sich "in tiefer Verbundenheit mit den Idealen Larners". Aus dem Ausland erreichten uns bewegende Worte: US-Präsident Joe Biden erklärte in einer spontanen Pressekonferenz: "Jeremy hat uns gezeigt, wie man Hoffnung verkauft – und das ist in der Politik das Wichtigste."

Besonders aufschlussreich sind die Reaktionen aus den Reihen der AfD. Parteichef Tino Chrupalla twitterte: "Larner war ein Visionär. Er hat verstanden, dass Politik auch immer Show sein muss." Die Partei plant offenbar, das Drehbuch als Pflichtlektüre für ihre Kandidaten einzuführen – mit einem Vorwort von Alice Weidel, das die "unvergleichliche Authentizität" des Werks lobt.

Ausblick

Die Frage, die sich nun der politischen Klasse stellt: Wer wird Larners Erbe antreten? "Die Branche sucht händeringend nach einem neuen Drehbuchautor, der die digitale Realität abbilden kann", so Medienwissenschaftler Prof. Dr. Julian Stream. "Wir brauchen jemanden, der erklärt, wie man in Zeiten von TikTok und Instagram authentisch wirkt, während man alles inszeniert."

Unterdessen planen mehrere Ministerien, Larners Geburtstag künftig als "Tag der politischen Inszenierung" zu begehen. "Es ist wichtig, dass wir uns an die Wurzeln unseres demokratischen Theaters erinnern", so ein Sprecher des Innenministeriums. "Jeremy Larner hat uns die Maske gegeben, hinter der wir unsere wahre politische Identität verbergen können."

Gates Of Memes ist ein Satire-Medium. Dieser Artikel ist fiktive journalistische Übertreibung und dient ausschließlich der Unterhaltung.