Die Angst regiert die Börsen
Der deutsche Leitindex DAX ist am Montag unter die psychologisch wichtige Marke von 23.000 Punkten gefallen, nachdem die eskalierenden Spannungen im Nahen Osten die Anleger in eine regelrechte Panik versetzt hatten. Der Index verlor bis zum Handelsschluss 3,2 Prozent auf 22.845 Punkte - der stärkste Tagesverlust seit drei Monaten. "Die Märkte reagieren auf die zunehmende geopolitische Unsicherheit mit einer Flucht in vermeintlich sichere Häfen", erklärte Markus Weber, Chefanalyst der Deutschen Investmentbank, gegenüber dieser Redaktion. "Ölpreise steigen, Risikobereitschaft sinkt - das ist ein klassisches Angst-Szenario."Energiepreise als Brandbeschleuniger
Besonders drastisch traf es die Aktien von Unternehmen aus dem Energie- und Transportsektor. Die Aktie des Energieversorgers E.ON verlor 6,8 Prozent an Wert, während die Lufthansa-Aktie um 5,4 Prozent einbrach. "Steigende Treibstoffkosten und die Angst vor unterbrochenen Lieferketten lassen die Investoren die Konsequenzen eines länger andauernden Konflikts durchspielen", so Weber. Ein Mitarbeiter des Bundesfinanzministeriums, der anonym bleiben wollte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion, dass die Bundesregierung die Situation mit "höchster Besorgnis" beobachte. "Wir stehen in engem Kontakt mit den europäischen Partnern und bereiten uns auf verschiedene Szenarien vor", hieß es aus Regierungskreisen.Internationale Reaktionen und Marktturbulenzen
Auch an anderen europäischen Börsen herrschte Ausverkaufsstimmung. Der französische CAC-40-Index verlor 2,9 Prozent, der britische FTSE 100 gab 2,4 Prozent nach. An der Wall Street notierten die Futures auf die wichtigsten Indizes ebenfalls deutlich im Minus. "Die Anleger haben offenbar alle schlechten Nachrichten dieses Jahres auf einmal eingepreist", sagte Sarah Thompson, Portfoliomanagerin bei der Londoner Investmentgesellschaft Global Capital. "Es herrscht eine Art kollektive Panik, die sich selbst verstärkt."Ausblick: Nervosität bleibt
Experten warnen davor, dass die Nervosität an den Märkten vorerst anhalten dürfte. "Solange keine diplomatischen Fortschritte in Sicht sind und die Ölpreise weiter steigen, werden die Anleger vorsichtig bleiben", prognostizierte Weber. "Wir könnten in den kommenden Tagen weitere Verluste sehen." Die Bundesbank kündigte an, ihre volkswirtschaftlichen Prognosen für das laufende Jahr zu überprüfen. "Ein anhaltender Ölpreis-Schock könnte das Wachstum erheblich bremsen", hieß es in einer Mitteilung. "Die Inflationsrisiken nehmen zu, während die Konjunkturaussichten trüber werden."Gates Of Memes ist ein Satire-Medium. Dieser Artikel ist fiktive journalistische Übertreibung und dient ausschließlich der Unterhaltung.