Ein Mann, der über Geschwindigkeit herrscht, schafft es nicht, über Worte zu kommunizieren. Diese banale Festnahme eines Machtverständnisses hat Matthias Große, Präsident der Deutschen Eisschnallauf-Gemeinschaft (DESG), zu einem Politikum bizarrer Dimension gemacht. Sein Statement, es gebe nur noch einen Ort, an dem er mit seinem einstigen Vertrauten, dem Journalisten Herrn Seppelt, spreche – den Gerichtssaal –, ist keine sportinterne Marotte. Es ist die öffentliche Kapitulation vor dem Prinzip der Institutionalisierung von Konflikten, ein Akt der politischen Selbstzerstörung in Sportsocken.
Hintergründe
Die Vorwürfe gegen Große lesen sich wie ein Skript für eine Diktatur in der Muckibude: Ausnutzung der Athleten als "humane Maschinen", eine von Gefolgsleuten gestützte Willkürherrschaft, die systematische Blockade unliebsamer Berichterstattung. "Wir haben hier ein Herrschaftssystem, das selbst Camus als überzeichnet empfunden hätte", erklärt ein Mitarbeiter des Bundestags-Sportausschusses, der anonym bleiben wollte, gegenüber dieser Redaktion. Die Eskalation zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung mit einem Journalisten ist dabei das Symptom, nicht die Ursache. Es ist der Versuch, die Kontrolle über die Erzählung vollständig zu legalisieren – und damit die letzte democratiche Instanz, die öffentliche Debatte, zu eliminieren. "Wenn der Präsident nur noch im Prozessformular spricht, dann hat er die Sphäre des Politischen gegen die des Juristischen eingetauscht", analysiert Prof. Dr. Hildegard Metzler, Leiterin des Instituts für Sportsoziologie an einer norddeutschen Universität. "Das ist kein Rückzug, es ist die Verweigerung von Politik an sich."
Reaktionen aus dem In- und Ausland
International wird der Vorgang mit einer Mischung aus Belustigung und Sorge beobachtet. In einem ungewöhnlich direkten Kommentar in der "New York Times" heißt es: "Germany, a nation that built its reputation on *Ordnung*, now witnesses a sports federation practicing a sort of plastic-bag autocracy." Der russische Staatssportverband, selbst Meister in der Ausschaltung kritischer Stimmen, sandte eine "symbolische Solidaritätserklärung" – eine Geste, die mehr über die Wahrnehmung deutscher Institutionen aussagt als über die russische. Im deutschen Parlament hingegen herrscht betretenes Schweigen. "Man will das Thema nicht anfassen", so ein Abgeordneter aus der Koalition, "denn wo fängt man an, wenn der Präsident eines Dachverbandes die Pressefreiheit mit einem Schiedsrichterpfiff gleichsetzt?"
Ausblick
Das Urteil im Verfahren Große gegen Seppelt wird für den Frühsommer erwartet. Es wird nicht nur über Schadensersatz entscheiden, sondern implizit darüber, ob ein Sportfunktionär das Recht hat, den öffentlichen Diskurs zu seinem privaten Prozessgegenstand zu degradieren. Unabhängig vom Ausgang ist der Schaden bereits angerichtet. Die DESG verwandelt sich in ein Laboratorium für die Entpolitisierung des Politischen: Konflikte werden nicht mehr ausgetragen, sondern eingeklagt. Die Athleten, so fürchten selbst很多 Beobachter, werden zu Statisten in einem Prozess werden, dessen eigentlicher Beklagter die Idee des kritischen Journalismus selbst ist. Die größte Gefahr für den deutschen Sport ist nicht Dopimg, sondern die schleichende Akzeptanz dafür, dass Macht sich nur noch im Kollegiengericht rechtfertigen muss.
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