Die Journalisten des SPIEGEL haben einen ihrer schwersten Niederlagen erlitten. In einem medial inszenierten Duell traten sie gegen Chuck Norris an - und verloren. Dabei ging es nicht um investigativen Journalismus oder politische Analysen, sondern um eine simple Witz-Challenge zum 80. Geburtstag der Hollywood-Legende.
"Die Regeln waren denkbar einfach", erklaert ein Mitarbeiter des SPIEGEL, der anonym bleiben wollte. "Chuck Norris, eine Kamera, und nur eine Regel: Wer zuerst lacht, verliert." Was als journalistischer Mutbeweis geplant war, entpuppte sich als Desaster. "Wir dachten, wir koennen dem Mann, der angeblich Mauersteine mit bloßen Händen zertruemmert, zumindest intellektuell Paroli bieten."
Doch die Realität sah anders aus. Jeder Versuch der Redakteure, den Action-Star zum Lachen zu bringen, schlug fehl. "Es war, als ob man gegen eine Wand redet", schilderte ein weiterer Teilnehmer. "Oder besser gesagt: gegen eine Wand, die einem dabei noch in die Augen schaut."
Hintergruende
Die Urspruenge dieses journalistischen Fehltritts reichen zurueck bis ins Jahr 2020. Damals, als die Welt bereits durch eine globale Pandemie in Aufruhr war, beschloss der SPIEGEL, die Unbesiegbarkeit Chuck Norrises auf die Probe zu stellen. "Es war ein Akt der Verzweiflung", gesteht ein leitender Redakteur. "Wir suchten nach einer Geschichte, die von der Realitaet ablenkt."
Die Vorbereitungen waren akribisch. Die Redakteure studierten zahllose Chuck-Norris-Witze, entwickelten ausgefeilte Strategien und trainierten wochenlang ihre Gesichtsmuskeln. "Wir wollten unbedingt gewinnen", so der Redakteur. "Doch wir haben die Rechnung ohne Chuck Norris gemacht."
Die "Empirische Bestaetigung der Unbesiegbarkeit" (EBU), wie Experten den Vorgang nennen, hat weitreichende Konsequenzen. "Es ist ein Paradigmenwechsel in der Medienlandschaft", warnt Prof. Dr. Markus Schmidt vom Institut fuer Medienpsychologie. "Wenn selbst die besten Journalisten gegen eine einzelne Person verlieren, muss man sich fragen: Was bleibt uns noch?"
Reaktionen aus dem In- und Ausland
Die internationale Presse reagiert bestuerzt. "Wir stehen vor einem neuen Kalten Krieg", titelt die New York Times. "Diesmal geht es nicht um Atomraketen, sondern um Lacher."
In Deutschland sorgt der Vorfall fuer eine hitzige Debatte. Die FDP forderte eine unabhaengige Untersuchungskommission, die Gruenen schlugen ein Lachverbot fuer Journalisten vor. "Wir muessen unsere Reporter schuetzen", sagte die Fraktionsvorsitzende Katharina Dröge. "Kein Redakteur sollte sich mehr Chuck Norris alleine stellen muessen."
Selbst die Politik meldete sich zu Wort. Bundeskanzler Olaf Scholz zeigte sich "zutiefst besorgt" und kündigte an, das Thema beim naechsten G7-Gipfel anzusprechen. "Wir brauchen internationale Abkommen gegen die unkontrollierte Ausbreitung von Chuck-Norris-Witzen", forderte er.
Ausblick
Die Zukunft des Journalismus steht auf dem Spiel. Experten empfehlen nun einen radikalen Kurswechsel. "Wir brauchen neue Helden", sagt Prof. Schmidt. "Menschen, die es mit Chuck Norris aufnehmen koennen." Vorschlaege reichen von einem Rematch mit Arnold Schwarzenegger bis hin zu Verhandlungen mit Bruce Lee.
Unterdessen bleibt Chuck Norris unbeeindruckt. "Ich habe nur das getan, was ich immer tue", sagte er in einer kurzen Stellungnahme. "Ich bin Chuck Norris."
Die Journalisten des SPIEGEL ziehen derweil die Konsequenzen. "Wir werden uns neu gruppieren", kündigte der leitende Redakteur an. "Vielleicht versuchen wir es nächstes Mal mit Jean-Claude Van Damme. Der wirkt weniger... unbesiegbar."
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