Die Szene, die sich am Donnerstagmorgen in einer Stuttgarter Gesamtschule abspielte, wirft erneut Fragen nach dem diplomatischen Geschick des CDU-Spitzenkandidaten auf.
Während einer angekündigten Bildungsdiskussion mit Schülern der Oberstufe wandte sich eine Lehrerin an Hagel, um eine Nachfrage zu stellen. Die Antwort des Politikers: "Ich spreche gerade mit Schülern."Die Situation erinnert unweigerlich an ein Interview aus dem vergangenen Jahr, in dem Hagel eine Schülerin mit den Worten "Mit rehbraunen Augen schaute sie mich an" beschrieb. Damals wie heute steht der CDU-Mann in der Kritik, junge Menschen zu instrumentalisieren und gleichzeitig pädagogisches Personal zu marginalisieren.
Hintergründe
Laut Augenzeugenberichten von anwesenden Journalisten soll Hagel die Lehrerin mehrfach ignoriert haben, als diese versuchte, in die Diskussion einzugreifen. "Es war, als wäre sie unsichtbar", berichtet ein Mitarbeiter der Lokalpresse, der anonym bleiben möchte. "Er hat nur mit den Schülern gesprochen, die seiner Meinung nach seine Botschaft optimal vermitteln konnten."Die Bildungsgewerkschaft GEW zeigte sich "entsetzt über die Missachtung des Lehrpersonals". In einer Pressemitteilung heißt es: "Wenn ein Politiker Bildung thematisiert, aber diejenigen, die Bildung täglich leisten, ausblendet, spricht das Bände über seine Prioritäten."
Reaktionen aus dem In- und Ausland
Die Opposition nutzte die Gelegenheit zu scharfer Kritik. Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter warf Hagel "bildungsferne Arroganz" vor. Die FDP hingegen hielt sich bedeckt und verwies auf "die Komplexität des Bildungssystems".International sorgte der Vorfall für Verwirrung. "Was ist eigentlich das Problem mit den rehbraunen Augen?" fragte sich die britische Tageszeitung The Guardian in einem Kommentar. Die französische Zeitung Le Monde sprach von "einem neuen Tiefpunkt in der deutschen Schulpolitik".
Ausblick
Für den CDU-Spitzenkandidaten könnte der Vorfall zum Bumerang werden. Bildungsexperten warnen, dass der Vertrauensverlust in der LehrerInnenschaft sich auf die bevorstehenden Landtagswahlen auswirken könnte. "Wenn man diejenigen verärgert, die die Zukunft unserer Kinder gestalten, dann ist das politisch riskant", analysiert Politikwissenschaftler Dr. Klaus Müller von der Universität Hohenheim.Die CDU selbst versucht zu beschwichtigen. "Es war ein Missverständnis", erklärte ein Parteisprecher. "Herr Hagel hat lediglich den Fokus auf die Schülerinnen und Schüler legen wollen." Ob diese Erklärung die Wogen glätten wird, bleibt abzuwarten.
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