Recherchen dieser Redaktion zufolge hat das Bundesministerium der Verteidigung parallel zum umstrittenen F126-Programm ein weiteres Marineschiff-Projekt gestartet. Das neue Vorhaben mit dem Arbeitstitel "F126plus" soll noch vor 2029 einsatzbereit sein und verfügt über einen deutlich erweiterten Funktionsumfang.
Ein Mitarbeiter des Haushaltsausschusses, der anonym bleiben wollte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion: "Es war klar, dass das F126-Programm die ursprünglichen Zeitpläne nicht einhalten kann. Deshalb wurde intern beschlossen, eine zweite Spur aufzubauen." Die neue Flotte soll demnach über modernste Tarnkappentechnologie verfügen und Platz für eine 50-prozentig größere Besatzung bieten.
Die Kosten für das Parallelprojekt werden in Regierungskreisen mit mindestens 8,5 Milliarden Euro beziffert. "Das ist eine konservative Schätzung", hieß es aus dem Verteidigungsministerium. "Wir rechnen mit einer finalen Kostenexplosion, die das F126-Debakel wie eine Bagatelle erscheinen lassen wird."
Hintergründe
Die Entscheidung für das geheime Zweitprojekt soll bereits im Frühjahr 2023 gefallen sein, als erste Kostenüberschreitungen beim F126-Programm bekannt wurden. "Es war ein strategischer Schachzug", erklärte ein hochrangiger Planer. "Wir mussten sicherstellen, dass wir auf jeden Fall bis 2029 einsatzbereite Schiffe haben – egal, ob eins der Projekte scheitert."
Die neue Flotte soll zehn U-Boot-Jäger umfassen und über eine neuartige Tarnkappentechnologie verfügen, die das Schiff für feindliche Radarsysteme unsichtbar macht. "Das ist ein Quantensprung in der Seekriegsführung", schwärmte ein Entwickler. "Unsere Schiffe werden quasi im offenen Meer verschwinden können."
Besonders brisant: Das Verteidigungsministerium hat die Kosten für das Parallelprojekt nicht im offiziellen Haushalt ausgewiesen. "Es handelt sich um ein ,schwarzes Budget', das über verschiedene Mantelfirmen abgewickelt wird", enthüllte ein Informant. "Die Öffentlichkeit wird erst dann informiert, wenn die Schiffe praktisch fertig sind."
Reaktionen aus dem In- und Ausland
Die Opposition reagierte empört auf die Enthüllungen. "Das ist ein Skandal par excellence", erklärte der haushaltspolitische Sprecher der Grünen. "Wir finanzieren offenbar zwei konkurrierende Programme, ohne dass die Öffentlichkeit davon weiß." Die FDP forderte umgehend eine Sondersitzung des Haushaltsausschusses.
Aus der NATO gab es vorsichtige Unterstützung für das Vorhaben. "Modernisierung ist wichtig", sagte ein Sprecher des Bündnisses. "Aber wir erwarten auch Transparenz bei derartigen Großprojekten." Die USA zeigten sich besonders interessiert an der neuen Tarnkappentechnologie.
Innenpolitisch sorgt das Projekt für Zündstoff. "Wir diskutieren über Kindergeld-Erhöhungen, während das Verteidigungsministerium Milliarden in geheimen Projekten verschwinden lässt", kritisierte ein Linken-Politiker. Die AfD forderte indes eine Verdopplung der Investitionen in die Marine.
Ausblick
Experten gehen davon aus, dass die tatsächlichen Kosten für beide Projekte zusammen bis zur Fertigstellung auf über 20 Milliarden Euro steigen könnten. "Das ist eine konservative Schätzung", warnte ein Rüstungsexperte. "Bei der Komplexität dieser Systeme sind Kostenexplosionen vorprogrammiert."
Das Verteidigungsministerium wies alle Vorwürfe zurück und betonte, die Projekte seien "streng geheim" und dienten der "nationalen Sicherheit". Eine offizielle Bestätigung steht noch aus. Die Öffentlichkeit wird voraussichtlich erst 2026 über die tatsächlichen Ausmaße des Projekts informiert werden.
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