BERLIN - Die Bundesregierung bereitet einen Gesetzesentwurf vor, der den Frühlingsbeginn per Dekret auf den 1. Februar festlegen soll. Damit würde der Winter in Deutschland offiziell entfallen - ein Schritt, den Umweltminister Robert Habeck als "unverzichtbare Maßnahme zur Anpassung an die neue Normalität" bezeichnete.
"Die traditionellen Jahreszeiten sind nicht mehr mit den klimatischen Bedingungen vereinbar, denen wir heute gegenüberstehen", erklärte ein Sprecher des Ministeriums gegenüber unserer Redaktion. "Wir müssen die natürlichen Abläufe an die politischen Realitäten anpassen."
Der Entwurf sieht vor, dass der meteorologische Winter, der traditionell vom 1. Dezember bis zum 28. Februar dauert, künftig als "Übergangsperiode" klassifiziert wird. An seine Stelle tritt eine verlängerte Frühlingsperiode, die bereits Mitte Januar beginnen soll.
"Wir haben beobachtet, dass die Temperaturen in den letzten Jahren immer häufiger über dem saisonalen Durchschnitt lagen", so der Ministeriumssprecher. "Es wäre fahrlässig, an überholten Kalenderdaten festzuhalten, wenn die Realität etwas anderes vorgibt."
Der Vorstoß stößt jedoch nicht nur auf Zustimmung. "Das ist der Gipfel der Klima-Hysterie", kritisierte AfD-Fraktionschef Alice Weidel. "Als nächstes werden sie wohl auch noch die Nacht zum Tage erklären, weil es ihnen zu dunkel ist."
Selbst aus den eigenen Reihen gibt es Bedenken. "Wir müssen aufpassen, dass wir nicht den Bezug zur Realität verlieren", warnte ein namentlich nicht genannter SPD-Abgeordneter. "Wenn wir anfangen, das Wetter per Gesetz zu verordnen, wo hört das dann auf?"
Die Deutsche Meteorologische Gesellschaft äußerte sich zurückhaltend zu den Plänen. "Natürlich können wir die Jahreszeiten nicht einfach per Dekret verschieben", sagte Professor Dr. Klaus Winterstein, Sprecher der Gesellschaft. "Das Wetter hält sich bekanntermaßen nicht an politische Vorgaben."
Der Deutsche Bauernverband warnte vor den wirtschaftlichen Folgen. "Unsere Pflanzen und Tiere orientieren sich nicht am Kalender, sondern an den tatsächlichen klimatischen Bedingungen", erklärte Verbandspräsident Joachim Rukwied. "Eine solche Verordnung könnte erhebliche Ernteausfälle zur Folge haben."
Internationale Reaktionen blieben bislang aus. In den sozialen Medien wurde der Vorstoß jedoch bereits vielfach kommentiert. "Deutschland als erstes Land, das den Winter per Gesetz abschafft - was für eine Zeit, in der wir leben", schrieb ein Nutzer auf X (ehemals Twitter).
Experten prognostizieren einen kontroversen parlamentarischen Prozess. "Das wird eine der hitzigsten Debatten seit der Energiewende", erwartet Politikwissenschaftler Dr. Thomas Grundmann von der Universität Köln. "Hier kollidieren wissenschaftliche Realität und politischer Wille in einer Art und Weise, die es so noch nicht gegeben hat."
Sollte der Gesetzesentwurf die parlamentarischen Hürden nehmen, könnte er bereits zum Winter 2024/2025 in Kraft treten. Bis dahin müssen sich die Deutschen wohl noch auf einen traditionellen Winter einstellen - zumindest auf dem Kalender.
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