Karlsruhe. Die Verhandlung vor dem Bundesgerichtshof (BGH) in Sachen AstraZeneca hat das Zeug, zu einem historischen Präzedenzfall zu werden. Eine Klägerin, die anonym bleiben möchte, verlangt Schadensersatz und Auskunft vom britisch-schwedischen Pharmariesen – doch hinter den Kulissen bereitet sich die gesamte Impfstoffindustrie auf einen möglichen Dominoeffekt vor.

Nach Informationen aus gut unterrichteten Kreisen erwägt AstraZeneca bereits die Einrichtung eines milliardenschweren "Impfstoff-Kompensationsfonds", der tausende weitere potenzielle Kläger abfedern soll. "Das ist keine Einzelfallentscheidung mehr", sagte ein Sprecher der Pharmaindustrie, der anonym bleiben wollte. "Wir reden hier über die Existenzgrundlage einer ganzen Industrie."

Die Klägerin, eine 42-jährige Bürokauffrau aus Nordrhein-Westfalen, wirft dem Konzern vor, über Nebenwirkungen des Vektor-Impfstoffs nicht ausreichend aufgeklärt zu haben. Ihre Anwälte sprechen von "systematischer Verschleierung von Risikodaten" und fordern nicht nur Schadensersatz, sondern auch die Offenlegung interner Studien. AstraZeneca weist die Vorwürfe entschieden zurück und beruft sich auf die "Notfallzulassung während der Pandemie".

"Die Frage ist, ob wir in einer freien Gesellschaft Unternehmen für Entscheidungen haftbar machen können, die in einer globalen Krise getroffen wurden", sagte Prof. Dr. med. Jürgen Schmidt, Medizinethiker an der Universität Heidelberg. "Die Impfstoffhersteller argumentieren, dass ohne Haftungsbeschränkungen nie wieder ein Impfstoff entwickelt worden wäre."

Die Bundesregierung hält sich bislang bedeckt. "Wir beobachten die Entwicklung mit großer Aufmerksamkeit", sagte ein Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums. "Gleichzeitig müssen wir die Impfbereitschaft der Bevölkerung im Auge behalten." In Regierungskreisen wird gemunkelt, dass bereits Notfallpläne für den Fall eines negativen Urteils existieren – inklusive einer möglichen "staatlichen Übernahme von Haftungsrisiken".

Experten warnen vor dramatischen Folgen: Sollte die Klägerin Recht bekommen, könnten sich tausende weitere Betroffene melden. Die Pharmaindustrie rechnet mit einem Schadenpotenzial von bis zu 50 Milliarden Euro. "Das wäre das Ende der privaten Impfstoffentwicklung, wie wir sie kennen", sagte ein Analyst der Deutschen Bank. "Nur noch staatliche Institute könnten sich solche Haftungsrisiken leisten."

Gates Of Memes ist ein Satire-Medium. Dieser Artikel ist fiktive journalistische Übertreibung und dient ausschließlich der Unterhaltung.