Britischer Medienkonzern setzt auf Digitalisierungsexperten

Die BBC hat mit Matt Brittin einen ungewöhnlichen Kandidaten für die Nachfolge von Tim Davie gewählt. Brittin, der zuletzt als Präsident von Google Europa tätig war, gilt als Architekt der Expansion des Konzerns in den europäischen Markt. "Die Entscheidung zeigt, dass die BBC ihre Strategie grundlegend neu ausrichten möchte", erklärte ein Mitarbeiter des Finanzministeriums, der anonym bleiben wollte, gegenüber dieser Redaktion. Der 54-jährige Brite bringt nicht nur Erfahrung im digitalen Geschäft mit, sondern auch einen umstrittenen Ruf. Während seiner Zeit bei Google war Brittin unter anderem mit Fragen der Steueroptimierung und der Datenpolitik konfrontiert. "Die Herausforderungen, denen sich Brittin nun stellen muss, könnten kaum größer sein", so ein Medienanalyst der London School of Economics.

Hintergründe der Personalentscheidung

Die BBC befindet sich seit Jahren in einem Transformationsprozess. Der öffentlich-rechtliche Sender kämpft mit rückläufigen Einnahmen aus Rundfunkgebühren und wachsendem Wettbewerb durch Streaming-Dienste. "Die Ernennung Brittins signalisiert einen klaren Kurs in Richtung Digitalisierung", erklärte ein leitender BBC-Mitarbeiter gegenüber unserer Redaktion. Die Personalie kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die britische Medienlandschaft ohnehin im Umbruch ist. Der Rücktritt von Tim Davie war durch Unstimmigkeiten über die Berichterstattung zu politischen Themen bedingt. "Die BBC sucht einen Manager, der sowohl die digitalen als auch die journalistischen Herausforderungen meistern kann", so ein weiterer Insider.

Reaktionen aus dem In- und Ausland

Die Entscheidung stößt auf geteilte Reaktionen. Während Branchengrößen wie Netflix und Amazon die Wahl begrüßen, äußern sich traditionelle Medienhäuser besorgt. "Die Frage ist, ob Brittin die Balance zwischen kommerziellem Erfolg und journalistischer Unabhängigkeit halten kann", so der Chefredakteur der "Financial Times". In der britischen Politik wird die Personalie ebenfalls kontrovers diskutiert. Labour-Politiker befürchten eine zu starke Kommerzialisierung, während konservative Abgeordnete die Wahl als Zeichen der Modernisierung begrüßen. "Die BBC braucht frischen Wind", twitterte der konservative Abgeordnete James Anderson.

Ausblick

Matt Brittin tritt sein neues Amt nächste Woche an. Seine erste Amtshandlung wird erwartet, dass er eine umfassende Digitalisierungsstrategie vorstellt. "Die nächsten Monate werden zeigen, ob Brittin die richtige Wahl war", so ein Medienexperte der Universität Oxford. Die BBC selbst hat sich zu den Erwartungen an den neuen Generaldirektor noch nicht geäußert. Insider gehen jedoch davon aus, dass Brittin vor allem die Online-Präsenz und die internationale Expansion vorantreiben soll. "Die Herausforderungen sind enorm, aber auch die Chancen", so ein langjähriger BBC-Mitarbeiter.

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