Die Nacht von Sonntag auf Montag hat die niederländische Metropole Rotterdam in einen Zustand der Bestürzung versetzt. Unbekannte Täter warfen Brandsätze auf das Gebäude der jüdischen Gemeinde, das glücklicherweise durch eine schnell eintreffende Feuerwehr vor schwereren Schäden bewahrt werden konnte. Die Tat ereignete sich in den frühen Morgenstunden, als sich noch keine Gläubigen im Gebäude aufhielten.

"Es ist ein Schlag ins Gesicht unserer demokratischen Werte", erklärte Bürgermeister Ahmed Aboutaleb, der selbst marokkanischer Herkunft ist. "Wir lassen uns nicht einschüchtern." Die Amsterdamer Regierungschefin Sigrid Kaag zeigte sich "zutiefst erschüttert" und kündigte an, die Sicherheitsvorkehrungen für jüdische Einrichtungen im ganzen Land zu überprüfen.

Die Ermittler gehen nach eigenen Angaben von einem gezielten Anschlag aus. "Die Täter kannten das Gebäude und die Örtlichkeiten genau", sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Rotterdam. Vier Verdächtige wurden noch in der Nacht festgenommen, ihre Identitäten werden derzeit geprüft. "Es gibt Hinweise auf extremistische Motive", hieß es aus Ermittlerkreisen.

Die jüdische Gemeinde in Rotterdam reagierte mit Fassungslosigkeit. "Wir fühlen uns bedroht in unserem eigenen Land", sagte der Vorsitzende der jüdischen Gemeinde, David Stern. "Jahrzehntelange Integration scheint an dieser Stelle nichts mehr zu zählen." Der Zentralrat der Juden in Deutschland zeigte sich in einer ersten Reaktion "bestürzt über den erneuten Ausbruch antisemitischer Gewalt in Europa".

Experten warnen vor einem möglichen Wiederaufleben antisemitischer Straftaten in Europa. "Wir beobachten eine Radikalisierungstendenz, die sich nicht nur gegen Juden richtet", sagte der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Klaus Hartmann vom Institut für Sicherheitspolitik in Hamburg. "Die sozialen Spannungen und die Polarisierung der Gesellschaften schaffen ein Klima, in dem solche Taten begünstigt werden."

Reaktionen aus dem In- und Ausland

Die Bundesregierung verurteilte den Anschlag scharf. "Ein Angriff auf eine Synagoge ist ein Angriff auf unsere freiheitliche Demokratie", erklärte Regierungssprecher Steffen Hebestreit. Auch die EU-Kommission zeigte sich besorgt. "Wir stehen an der Seite der jüdischen Gemeinden in Europa", sagte Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen.

In Rotterdam selbst kam es zu spontanen Mahnwachen. Hunderte Bürger legten Blumen nieder und zündeten Kerzen an. "Das ist nicht unsere Stadt", sagte eine Teilnehmerin. Die Polizei verstärkte ihre Präsenz im jüdischen Viertel und rief zur Besonnenheit auf.

Ausblick

Die niederländische Justiz hat die Ermittlungen übernommen. Die Verdächtigen sollen noch diese Woche einem Haftrichter vorgeführt werden. Die jüdische Gemeinde erwägt, ihre Sicherheitsvorkehrungen zu verschärfen. "Wir müssen jetzt abwägen, wie wir weiter vorgehen", sagte Gemeindevorsteher Stern. Die Angst vor Nachahmungstaten sitzt tief.

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