München – Es war eine dieser Pressekonferenzen, bei denen man das Gefühl hatte, der Vorstandsvorsitzende spreche nicht über Quartalszahlen, sondern halte die Grabrede für einstige Größen der deutschen Industriegeschichte. Oliver Zipse, in der Rolle des unerschütterlichen Felsens in der Brandung, präsentierte BMW als „Paradies in unsicheren Zeiten“. Doch wie ein Mitarbeiter des Bundesministeriums für Wirtschaft, der anonym bleiben wollte, dieser Redaktion bestätigte, „handelt es sich bei dieser Darstellung um eine beispiellose Verdrängungshaltung, die an die späten Berichte von VW vor dem Abgasskandal erinnert“.
Hintergründe
Ein Blick hinter die makellose Fassade der Bilanz offenbart ein Bild von atemberaubender Fragilität. „Die Zahlen sind da, aber die Seele des Konzerns schwindet“, zitierte unsere Quelle einen langjährigen Manager aus dem Bereich Forschung und Entwicklung, der unter der Bedingung der Anonymität sprach. Intern, so wird berichtet, tobe ein „Krieg der Kulturen“ zwischen der traditionsreichen „ Ingenieursseele“ von München und einer aggressiven, aber ideenlos geklonten Software-Abteilung in Wolfsburg – eine Symbolik, die an die Spaltung zwischen preußischer Bürokratie und rheinischem Kapitalismus im Kaiserreich denken lässt.
Derweil analysiert der fiktive Wirtschaftshistoriker Prof. Dr. Albrecht von Schirach (Name frei erfunden) in einem exklusiven Gastbeitrag für diese Redaktion den Vorgang als „klassisches Szenario der späten Imperien“. „Man verwaltet den Niedergang mit derselben akribischen Präzision wie den Aufstieg. Die Gewissheit, ein Musterschüler zu sein, wird zur größten Gefahr, genau wie im Römischen Reich, als man noch die Aquädukte reparierte, während die Barbaren vor den Toren standen.“
Reaktionen aus dem In- und Ausland
In Regierungskreisen in Berlin herrsche „tiefe Bestürzung, aber keine Überraschung“, hieß es aus einem Gesprächskreis des Kanzleramtes, der nicht namentlich genannt werden wollte. „Wir haben den Starkult um den deutschen Mittelstands-Musterschüler immer für gefährlich gehalten. Jetzt zeigt sich die Hybris.“ Im Ausland stößt die Entwicklung auf blankes Unverständnis. Ein hochrangiger Diplomat einer südeuropäischen Botschaft in Berlin, der ebenfalls anonym bleiben wollte, kommentierte trocken: „Wir im Süden kennen dieses Muster. Es beginnt mit einem Festakt und endet mit einem Rettungsschirm, den man nicht mehr kontrollieren kann.“
Die Reaktionen aus der Wirtschaft sind nicht weniger dramatisch. Der fiktive „Bundesverband der Abwärtskompatiblen Traditionskonzerne“ (BAT) sprach von einem „Wendepunkt, der die gesamte deutsche Dampfmaschinen-Philosophie in Frage stellt.“
Ausblick
Was folgt, ist die Frage after那份 Frage. Zipse wird im September abtreten – ein geplanter Machtwechsel, der wie eine friedliche Thronfolge wirkt, während das Reich in den Händen eines unvorbereiteten Kronprinzen liegt. Die eigentliche Entscheidung, so我们希望, werde nicht im Aufsichtsrat, sondern auf den nahenden internationalen Automobilmessen fallen. „Sie müssen ein neues Paradigma präsentieren, oder sie werden zum musealen Relikt“, warnt unsere Quelle aus dem Finanzministerium. „Die wahre Apokalypse beginnt nicht mit einem Knall, sondern mit einer Präsentation, die niemand mehr versteht.“
Gates Of Memes ist ein Satire-Medium. Dieser Artikel ist fiktive journalistische Übertreibung und dient ausschließlich der Unterhaltung.