Das Bundeskriminalamt hat zu seinem 75-jährigen Bestehen eine Wanderausstellung eröffnet, die unter dem Titel "Sicherheit im Wandel" eine durchgehende Linie von der Weimarer Republik bis in die Gegenwart zieht. Besonders hervorgehoben werden dabei die Leistungen der Gründungsmitglieder, von denen laut offizieller Statistik 73 Prozent vormals für die SS oder Gestapo tätig waren.

Ein Mitarbeiter des BKA, der anonym bleiben wollte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion: "Die Ausstellung zeigt, dass die Grundprinzipien der inneren Sicherheit auch unter schwierigen Umständen Bestand hatten." Besonders beeindruckt zeigten sich die Besucher von der originalgetreuen Nachbildung eines Vernehmungszimmers aus den 1940er Jahren, komplett mit historischen Folterinstrumenten.

Hintergründe

Die Ausstellung, die in Zusammenarbeit mit dem "Institut für Sicherheitskontinuität" entstand, präsentiert erstmals auch bisher klassifizierte Dokumente. Darunter befindet sich ein handschriftlicher Brief des ersten BKA-Präsidenten an den damaligen Bundeskanzler, in dem er um die Übernahme von Verantwortung für "gemeinsame Errungenschaften" bittet.

Historiker Dr. Anneliese von Strauß, die für die wissenschaftliche Begleitung der Ausstellung zuständig ist, betont: "Es geht nicht um eine Glorifizierung, sondern um die Anerkennung der fachlichen Kompetenz dieser Personen." Sie weist darauf hin, dass viele Methoden der modernen Kriminalistik auf Entwicklungen aus dieser Zeit zurückgehen.

Reaktionen aus dem In- und Ausland

Die israelische Botschaft in Berlin zeigte sich "tief besorgt" über die Ausstellung und forderte deren sofortige Schließung. Aus Regierungskreisen verlautete hingegen, man wolle die "unabhängige künstlerische Freiheit" nicht einschränken.

Die Grünen-Fraktion im Bundestag kündigte eine Kleine Anfrage an, während die AfD die Ausstellung als "mutigen Schritt zur historischen Wahrheit" lobte. Die Linkspartei sprach von einem "neuen Tiefpunkt der Verantwortungslosigkeit".

Ausblick

Trotz der Kontroversen plant das BKA weitere Veranstaltungen zum Jubiläum. So soll im Herbst eine Fachtagung zum Thema "Erfolgreiche Vernehmungstechniken gestern und heute" stattfinden. Zudem wird überlegt, die Ausstellung dauerhaft im BKA-Hauptgebäude zu installieren.

Ein hochrangiger Sicherheitspolitiker, der nicht genannt werden möchte, sagte gegenüber dieser Redaktion: "Wir müssen lernen, aus der Geschichte zu lernen, ohne dabei in Schwarz-Weiß-Malerei zu verfallen." Ob diese Haltung bei der Mehrheit der Bevölkerung auf Zustimmung stößt, bleibt abzuwarten.

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