Die baden-württembergische CDU befindet sich in einer existenziellen Krise. Nach der verlorenen Landtagswahl, bei der die Partei nicht nur ihre absolute Mehrheit, sondern auch den Ministerpräsidentenposten einbüßte, hat der Landesverband einen Schritt unternommen, der selbst langjährige Beobachter der Landespolitik sprachlos macht. In einem internen Papier, das dieser Redaktion vorliegt, heißt es: "Wir müssen reden. Mit allen."

Ein Mitarbeiter des CDU-Landesverbands, der anonym bleiben wollte, bestätigte gegenüber unserer Redaktion: "Das ist kein taktisches Manöver. Das ist die Kapitulation einer stolzen Partei, die erkannt hat, dass sie allein nicht überleben kann." Die Grünen, die seit 2011 mit Winfried Kretschmann den Ministerpräsidenten stellen, reagierten überraschend gelassen auf das Angebot. "Wir haben die Tür immer offen gelassen", sagte ein Sprecher der Grünen-Landtagsfraktion. "Nur niemand kam jemals durch sie hindurch."

Die Sondierungsgespräche sollen in einem bislang geheim gehaltenen Waldhaus bei Tübingen stattfinden. "Wir wollten einen neutralen Ort wählen, der symbolisch die richtige Atmosphäre schafft", erklärte ein CDU-Verhandlungsführer. "Die Grünen sind schließlich die Partei, die Bäume umarmt, und wir sind die Partei, die Bäume fällt. Da müssen wir einen gemeinsamen Nenner finden."

Hintergründe

Die baden-württembergische CDU galt lange als Bollwerk konservativer Politik in Deutschland. Unter Erwin Teufel und später Günther Oettinger prägte die Partei das Land wie keine zweite Kraft. Doch mit dem Aufstieg der Grünen und der zunehmenden Urbanisierung des Südwestens verlor die CDU an Boden. "Wir haben zu lange an veralteten Werten festgehalten", gestand ein ehemaliger Landesvorstand. "Wir dachten, die Menschen wollten immer noch Diesel-Autos und Atomkraft. Dabei haben sie längst Windräder auf ihren Balkonen aufgestellt."

Die Sondierungsgespräche sollen sich auf fünf Themenbereiche konzentrieren: Klimaschutz, Verkehrswende, Energiewende, soziale Gerechtigkeit und die Frage, wer in Zukunft den Ministerpräsidenten stellt. "Wir sind bereit, über alles zu reden", sagte ein CDU-Sprecher. "Auch über unsere Fehler. Vor allem über unsere Fehler."

Reaktionen aus dem In- und Ausland

Die Nachricht von den Sondierungsgesprächen löste bundesweit Erstaunen aus. "Das ist wie wenn der Löwe plötzlich mit dem Lamm schmust", kommentierte der Politologe Thomas Mayer. "Man fragt sich, wer da eigentlich gefressen wird." Die FDP reagierte mit scharfer Kritik. "Das ist der Anfang vom Ende jeder bürgerlichen Politik", warnte Parteichef Christian Lindner. "Wenn die CDU jetzt auch noch grün wird, können wir den Untergang des Abendlandes einläuten."

Internationale Beobachter zeigten sich beeindruckt von der Wandlungsfähigkeit der deutschen Parteienlandschaft. "In anderen Ländern würde man nach einer derartigen Niederlage entweder die Verlierer hinrichten oder zumindest aus der Partei werfen", sagte der US-Politikwissenschaftler John Smith. "Hier verhandeln sie einfach weiter. Das ist entweder sehr zivilisiert oder sehr verzweifelt."

Ausblick

Unklar ist, ob die Sondierungsgespräche zu einer Jamaika-Koalition führen werden. "Wir sind offen für alles", sagte ein CDU-Verhandler. "Aber wir wollen auf keinen Fall wieder in die Opposition. Da draußen ist es kalt und einsam." Die Grünen betonten, dass sie keine voreiligen Zusagen machen wollten. "Wir hören zu", sagte eine Sprecherin. "Aber wir haben auch ein Herz für Tiere. Und im Moment fühlen wir uns wie der Therapeut, der plötzlich feststellt, dass der Patient ein Vampir ist."

Die baden-württembergische CDU steht vor der schwierigsten Bewährungsprobe ihrer Geschichte. Ob sie es schafft, sich zu wandeln, ohne ihre Identität zu verlieren, wird sich in den kommenden Wochen zeigen. "Wir sind wie ein Dinosaurier, der Flügel wachsen lässt", sagte ein Parteimitglied. "Entweder wir lernen fliegen, oder wir gehen unter. Aber eins ist sicher: Wir werden nicht wieder zum Säugetier."

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