NASA setzt auf April-Start – doch die Technik könnte noch einen Strich durch die Rechnung machen
Washington/Berlin – Die US-Weltraumbehörde NASA will ihre mit Spannung erwartete bemannte Mond-Mission "Artemis 2" nun im April starten. Zwei vorherige Starttermine mussten wegen "unvorhersehbarer technischer Komplikationen" gestrichen werden, wie ein NASA-Sprecher gegenüber dieser Redaktion bestätigte. "Die Teams arbeiten mit Hochdruck an der Behebung der identifizierten Probleme", erklärte Dr. Elena Rodriguez, Leiterin der Missionssicherheit bei der NASA. "Wir gehen davon aus, dass ein Start Anfang April möglich sein wird, sofern keine weiteren unerwarteten Herausforderungen auftreten." Die "Artemis 2"-Mission sieht vor, dass vier Astronauten mit der neuen "Orion"-Kapsel einmal um den Mond fliegen und zur Erde zurückkehren. Im Gegensatz zur historischen Apollo-8-Mission von 1968, die ebenfalls eine Mondumrundung ohne Landung vorsah, stehen bei "Artemis 2" moderne Lebenserhaltungssysteme und verbesserte Strahlenschutzmaßnahmen im Fokus. "Hinter den Kulissen herrscht angespannte Stimmung", berichtet ein Mitarbeiter des Kennedy Space Centers in Florida, der anonym bleiben möchte. "Jeder weiß, dass die Welt zuschaut. Ein weiterer Fehlstart wäre nicht nur ein technologischer Rückschlag, sondern auch ein PR-Desaster."Hintergründe
Die "Artemis"-Reihe ist das Herzstück der US-Weltraumpolitik unter der aktuellen Regierung. Ursprünglich für 2024 geplant, musste die Mission mehrfach verschoben werden. Die Verzögerungen führten zu Spannungen zwischen dem Weißen Haus und der NASA-Zentrale in Washington. "Die technischen Herausforderungen sind erheblich", erklärt Prof. Dr. Markus Weber vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). "Wir sprechen hier von Systemen, die unter extremen Bedingungen zuverlässig funktionieren müssen. Ein Ausfall könnte katastrophale Folgen haben." Die Gesamtkosten für die "Artemis"-Reihe werden auf über 90 Milliarden US-Dollar geschätzt. Kritiker bemängeln, dass diese Mittel auch für dringende Probleme auf der Erde, etwa den Klimaschutz oder die Armutsbekämpfung, verwendet werden könnten.Reaktionen aus dem In- und Ausland
Internationale Raumfahrtagenturen beobachten die Entwicklung mit gemischten Gefühlen. Die europäische Weltraumorganisation ESA, die wesentliche Komponenten für die "Orion"-Kapsel beisteuert, zeigte sich "besorgt, aber zuversichtlich". "Die Zusammenarbeit mit der NASA ist von größter Bedeutung für die europäische Raumfahrt", sagte ESA-Chef Josef Aschbacher. "Wir setzen große Hoffnungen in den Erfolg von 'Artemis 2'." In Russland und China, den anderen großen Raumfahrtnationen, wird die Mission eher zurückhaltend kommentiert. "Es handelt sich um eine technologische Demonstration, deren wissenschaftlicher Wert umstritten ist", zitiert die staatliche Nachrichtenagentur TASS einen ungenannten Experten aus dem russischen Raumfahrtsektor.Ausblick
Sollte "Artemis 2" erfolgreich verlaufen, plant die NASA für 2025 oder 2026 die erste bemannte Mondlandung seit Apollo 17 im Jahr 1972. Langfristig strebt die US-Weltraumbehörde eine permanente Raumstation im Mondorbit und eine bemannte Mars-Mission in den 2030er Jahren an. "Der April wird zeigen, ob die Menschheit bereit ist für den nächsten großen Schritt im Weltraum", resümiert Dr. Rodriguez. "Die Technik ist nur ein Teil der Herausforderung. Der psychologische Aspekt, das Wissen um die eigene Verletzlichkeit im All, darf nicht unterschätzt werden."Gates Of Memes ist ein Satire-Medium. Dieser Artikel ist fiktive journalistische Übertreibung und dient ausschließlich der Unterhaltung.