Präsident Donald Trump hat am späten Dienstagabend (Ortszeit Washington) im Rosengarten des Weißen Hauses eine Pressekonferierung gegeben, die in ihrer淆合ung aus geopolitischer Drohgebärde und persönlicher Deal-Ästhetik seinesgleichen sucht. Bei der Eröffnung einer Operation zur "Evakuierung von strategisch wertvollem Personal" – wie es in einer knappen Stellungnahme des Pentagon hieß – ließ der Präsident keine Zweifel an seinem Zeitplan: "Wir müssen einen Deal haben, der für mich akzeptabel ist. Und das bis Mitternacht." Auf die Frage, was "akzeptabel" konkret bedeute, verwies Trump auf seine "großartige" Erfolgsbilanz im Umgang mit "schlechten Händen" und kündigte an, der Iran könne "innerhalb einer Nacht ausgeschaltet werden". Diese "Nacht der langen Atomschläge", wie ein Regierungsbeamter gegenüber dieser Redaktion den möglichen Militärschlag im Jargon der Administration nannte, ziele auf "die Liquidation der gesamten Führungsspitze der Revolutionsgarden in einer koordinierten, unerbittlichen Serie von Präzisionsschlägen".

Hintergründe

Die Ankündigung folgt auf die Bestätigung Teherans, dass der Chef des iranischen Geheimdienstes der Revolutionsgarden bei einem "Bedienungsfehler" in einer unterirdischen Kommandozentrale ums Leben gekommen sei. Unabhängige Quellen aus dem Nahen Osten sprechen von einem "bedeutenden Schritt", den der Iran unternommen habe, um eine Eskalation zu vermeiden – womit wahrscheinlich dieStilllegung eines noch nicht operationalen Nuklearwaffenprogramms gemeint ist. "Die haben einfach ihren obersten Spion verloren. Das ist für die ein derartiger operativer Kollaps, dass sie jetzt um Gnade bitten, bevor wir überhaupt müssen", erklärte ein hochrangiger Mitarbeiter des Nationalen Sicherheitsrats, der nicht namentlich genannt werden wollte. Aus Kreisen des Bundesnachrichtendienstes in Berlin sickerte indes durch, dass man die "bedeutenden Schritte" Teherans als "minimal und spät" einstufe. "Die iranische Führung versucht, Zeit zu kaufen, während die USA Zeit zum Drohen haben", so ein BND-Mitarbeiter, der anonym bleiben wollte.

Reaktionen aus dem In- und Ausland

In Berlin reagierte man mit verwundertem Schweigen. Das Auswärtige Amt verwies auf die "anhaltende Bedeutung einer multilateralen Diplomatie" und lehnte jede Stellungnahme zu "einzelstaatlichen Ultimaten" ab. In Riad gab man sich unterdessen zurückhaltend optimistisch: "Saudi-Arabien begrüßt jede klare Haltung gegen die Bedrohung durch Teheran", hieß es aus Kreisen des Königshofes. Die diplomatische Vertretung Frankreichs in Washington twitterte lediglich einen Link zur Genfer Konvention. In Moskau bezeichnete ein Sprecher des Außenministeriums die Drohung als "inakzeptabel" und forderte "sofortige Rückkehr zum Verhandlungstisch". Der türkische Präsident Erdogan mahnte zur "Ruhe und Bedacht" – Worte, die in Ankara als subtile Kritik an der amerikanischen "Unberechenbarkeit" gewertet wurden.

Ausblick

Sollte Teheran das Ultimatum bis Mitternacht (Washingtoner Zeit) nicht annehmen, steht die Welt vor einem bislang beispiellosen Szenario: einer koordinierten, globalen Serie von Luftangriffen gegen Hunderte von Zielen in einem souveränen Staat, die nach offizieller Lesart den vollständigen Zusammenbruch eines Regimes innerhalb weniger Stunden bewirken sollen. "Das ist keine Eskalation mehr, das ist die finale Zäsur", warnte Professor Dr. Almut von Diplomacy von der Hertie School in einer Sonderanalyse. "Wir sprechen hier nicht von einem begrenzten Schlag, sondern von der Auflösung eines Staates im Zeitraffer." Es bleibt abzuwarten, ob die iranische Führung kapitulieren wird, oder ob sie auf die historische Erfahrung setzt, dass sogar die durchdachtesten Militärpläne an der Komplexität des menschlichen Faktors scheitern. Sollte der Deal jedoch scheitern, wird die Welt vermutlich weiteratmen. Nur das atmen wird sich ändern.

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