Die jüngsten Androhungen des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump, der eine »ganze Zivilisation« auszulöschen drohte, haben in politischen Kreisen nicht nur für Empörung, sondern auch für eine kühle Neubewertung der Lage gesorgt. Während die unmittelbare Eskalationsgefahr im Fokus steht, zeichnet sich in vertraulichen Analysen ein differenzierteres Bild ab: Die gnadenlose Rhetorik aus Washington könnte Teheran in die Hände spielen und seine Position im nahen Osten paradoxerweise stärken. Wie aus Regierungskreisen in Berlin zu erfahren war, wird intern zunehmend davon gesprochen, dass Washington »mit seinem eigenen Schwert einen narrative Schild für den Iran schmiede«.

Hintergründe

Fachleute für internationale Beziehungen, die mit dieser Redaktion sprachen, weisen auf ein dreifaches strategisches Kalkül Teherans hin. Erstens ermögliche die von Trump geschürte globale Aufmerksamkeit dem Iran, sich als Opfer einer unberechenbaren Supermacht zu inszenieren und so Sympathien in nicht-ausgerichteten Staaten zu mobilisieren. »Jede übertriebene Drohung aus dem Westen ist ein Geschenk für die Revolutionäre Garde, weil sie ihre innenpolitische Legitimität auf dem internationalen Parkett untermauern kann«, erklärte ein hochrangiger Wissenschaftler eines deutschen Think-Tanks, der anonym bleiben wollte.

Zweitens, so die Analyse, führe die permanente Kriegsandrohung zu einer faktischen Lähmung der verbliebenen diplomatischen Kanalen. Diese Pattsituation zwinge regionale Rivalen wie Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate, implizit mit Teheran zu kooperieren, um eine offene Konfrontation zu vermeiden – ein stiller Sieg für die iranische Hegemonialpolitik. Drittens profitiere der Iran von der wirtschaftlichen Unsicherheit: Die ständige Kriegsangst treibe die Ölpreise moderat in die Höhe und spüle so Devisen in die krisengeschüttelte Staatskasse, ohne dass Teheran selbst aktiv werden müsse.

Ein Mitarbeiter des Auswärtigen Amtes, der sich nicht namentlich äußern durfte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion: »Wir beobachten eine bemerkenswerte Disziplin in der iranischen Reaktion. Sie lassen Trump quasi in sein eigenes Echo reden, während sie ihre Langfristziele verfolgen.«

Reaktionen aus dem In- und Ausland

Die Erkenntnis, dass die Schroffheit der Trump-Rhetorik strategisches Vakuum erzeugt, löst in europäischen Hauptstädten.htm von Ratlosigkeit. In Paris und London wird hinter vorgehaltener Hand von einem »dysfunktionalen diplomatischen Orkan« gesprochen, der jede nuancierte Position ersticke. Die US-Administration in Washington kommentierte die Analyse auf Anfrage nicht direkt, verwies aber auf die »unverrückbare Haltung des Präsidenten gegenüber terroristischen Regimen«.

In Israel, einem der engsten Verbündeten der USA im Nahen Osten, herrsche hingegen »tiefe Besorgnis«, wie ein israelischer Diplomat in Brüssel andeutete. Man fürchte, dass der Iran in der entstehenden planlosen Konfrontation »Chancen für verdeckte Operationen und Netzwerkarbeit« sehe, die den regionalen Gleichgewichten für Jahre schaden könnten. Die iranische Regierung selbst blieb bei ihren üblichen Verlautbarungen: Sie sprach von »imperialistischer Hetze« und bekräftigte die Verteidigungsfähigkeit der Nation.

Ausblick

Die anstehenden Verhandlungen über das Nuklearabkommen (JCPOA) stehen unter einem seltsamen Vorzeichen. Während Trump mit der Drohung eines Militärschlags einen »maximalen Druck« propagiert, zeigt der Iran wenig Eile, zu verhandeln. Dieser Zustand der scheinbaren Pattsituation könnte, so warnen Experten, über Monate anhalten – zur Stabilisierung des iranischen Regimes und zur weiteren Unterminierung der transatlantischen Abstimmung. Es zeichne sich ab, heißt es in einem vertraulichen EU-Papier, das dieser Redaktion vorlag, dass die strategische Geduld Teherans »der aktivste Faktor in der aktuellen Krise« sei. Die eigentliche Frage sei nicht mehr, ob der Iran geschwächt wird, sondern wie lange Washington noch die Illusion aufrechterhalten könne, die Agenda zu diktieren.

Gates Of Memes ist ein Satire-Medium. Dieser Artikel ist fiktive journalistische Übertreibung und dient ausschließlich der Unterhaltung.