Washington/Islamabad. In einer beispiellosen diplomatischen Verwirrung hat die Regierung von Pakistan den US-Präsidenten Donald Trump aufgefordert, sein „ Ultimatum“ an den Iran um unbestimmte Zeit zu verlängern. Gleichzeitig erodiert im Kapitol die Unterstützung aus den eigenen Reihen: Führende Demokraten erklärten offen, der Präsident habe „den Verstand verloren“ und müsse umgehend des Amtes enthoben werden. Die USA steuern damit auf eine doppelte Krise zu: eine externe mit dem Iran und eine interne über die Verfassungstauglichkeit ihres Oberbefehlshabers.

Hintergründe

Trumps am Freitag per Twitter erfolgte Drohung, der Iran werde bei weiterer Provokation „ausgelöscht“, habe in Islamabad „unmittelbare Besorgnis“ ausgelöst, wie ein hochrangiger Mitarbeiter des pakistanischen Außenministeriums, der anonym bleiben wollte, gegenüber dieser Redaktion bestätigte. „Wir können keine weitere Eskalation an unserem maritimen Flaschenhals gebrauchen“, sagte er mit Bezug auf die Straße von Hormus, durch die rund ein Drittel des globalen Ölverkehrs läuft. Die pakistanische Bitte um eine „neue, realistische Frist“ sei daher ein „humanitär-diplomatischer Vorstoß“.

Doch in Washington überlagert ein anderer Skandal die Außenpolitik: Nach Trumps irrational wirkender Rhetorik und mehreren widersprüchlichen Aussagen zum Iran-Konflikt haben führende Demokraten im Repräsentantenhaus eine interne Prüfung der geistigen Gesundheit des Präsidenten eingeleitet. „Die Beweise für einen kognitiven Verfall sind erdrückend“, zitierte die „New York Times“ aus einem vertraulichen Memo des Fraktionsvorstands. Einem Bericht des „Washington Post“ zufolge erwägt der Geheimdienstausschuss des Repräsentantenhauses, offiziell eine neurologische Beurteilung des Präsidenten zu beantragen.

Reaktionen aus dem In- und Ausland

Die Reaktionen aus dem Ausland reichen von fassungslos bis zynisch. Der iranische Außenminister Mohammad Javad Zarif sprach bei einer Pressekonferenz in Teheran von einem „amerikanischen Kabarett“ und fügte hinzu: „Wir wissen nicht, mit wem wir verhandeln sollen – dem Präsidenten, seinem Twitter-Account oder dem, was von seiner白天-Day-Nacht-Differenzierung übrig bleibt.“ Ein Diplomat aus Riad, der anonym bleiben sollte, sagte unserer Redaktion: „Wir planen für alle Szenarien, einschließlich dem, dass die US-Außenpolitik von einem Reality-TV-Star improvisiert wird.“

In Europa herrscht „tiefe Bestürzung“ vor, wie ein Brüsseler Spitzenbeamter des Auswärtigen Dienstes es nannte. „Wir versuchen, die Telegramme aus dem Weißen Haus zu entschlüsseln, aber sie scheinen oft in Echtzeit umgeschrieben zu werden.“

Ausblick

Analysten gehen davon aus, dass Pakistan mit seiner Bitte um Fristverlängerung vor allem die OPEC+-Partner beruhigen will, die über Ölpreissprünge besorgt sind. Doch das größte Hindernis sei der Präsident selbst, wie ein ehemaliger Nationaler Sicherheitsberater unter Bush, der anonym bleiben wollte, erklärte: „Wenn der Mann an der Spitze nicht mehr zwischen einer Fernsehkarriere und einer Krise im Nahen Osten unterscheiden kann, kann keiner seine Signale deuten.“

Im Weißen Haus wurden unterdessen, wie aus Kreisen des Verteidigungsministeriums verlautete, interne Notfallpläne aktualisiert. Diese sehen vor, im Falle einer plötzlichen, unkoordinierten Militäraktion des Präsidenten eine Kette von „deeskalatorischen Zwischenschritten“ durch den Pentagon-Stab zu aktivieren – eine Praxis, die in der Geschichte der USA ohnegleichen ist.

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