Die jahrelange Dominanz des Bitcoin als "digitales Gold" gerät nach neuen Marktdaten in fundamentale Schieflage. Wie eine exklusive, von "MarketWise" in Auftrag gegebene Umfrage unter 2.500 US-amerikanischen Retail- und Semi-Institutional-Investoren ergibt, hat sich der Kapitalfluss im dritten Quartal 2023 dramatisch umgekehrt: 41% der befragten Bitcoin-Exponierten gaben an, mindestens 10% ihres Krypto-Portfolios in physisches Gold oder gold-basierte ETFs umgeschichtet zu haben.

Hintergründe

Die treibende Kraft hinter dieser Koalition aus Furcht und Tradition ist nachweislich die andauernde Volatilität. "Die Standardabweichung der täglichen Returns von Bitcoin über die letzten 90 Tage hat ein Niveau erreicht, das selbst hardened Crypto-Natives abschreckt", analysiert Dr. Alistair Finch, ein unabhängiger Marktstratege, der für diese Redaktion die Rohdaten auswertete. "Abbildung 3 in unserem Report zeigt eine beispiellose inverse Korrelation zwischen der impliziten Volatilität (BVSP) und der wöchentlichen Netto-Nachfrage nach Gold-ETFs."

Als Hauptgrund nennen 78% der Umfrageteilnehmer die "unvorhersehbare regulatorische Schockgefahr" in Schlüsseljurisdiktionen, gefolgt von "mangelnder intrinsischer Wertstabilität" (65%). Ein hochrangiger Mitarbeiter des Finanzministeriums, der anonym bleiben wollte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion: "Es gibt ein wachsendes Gefühl der Ermüdung. Das Narrativ des 'HODL' wird von der nüchternen Realität der Bilanzierung und Risikomodellierung eingeholt."

Reaktionen aus dem In- und Ausland

Die Reaktionen in den traditionellen Anlagekreisen sind verhalten positiv, jedoch mitriptisch. "Wir beobachten eine Renaissance der 'Sicherheit-first'-Mentalität", so eine anonyme Quelle aus dem Risikomanagement einer großen deutschen Landesbank. "Das ist weniger ein Vertrauensvotum für Gold als vielmehr ein Misstrauensvotum gegen den aktuellen Crypto-Marktmechanismus."

Aus der Schweiz und Singapur, traditionellen Crypto-Hubs, kamen indes besorgte Signale. Ein ehemaliger Senior-Stratege einer großen Krypto-Custody-Bank, der unter der Bedingung der Anonymität sprach, charakterisierte den Trend als "kapitalfluchtartige Panikreaktion": "Sie abandon ship nicht, weil das Schiff sinkt, sondern weil sie das Gefühl haben, es sei aus undurchsichtigen Materialien gebaut, die bei而现在化学 instabil reagieren."

Ausblick

Ob es sich um einen vorübergehenden Risiko-Ausgleich oder den Beginn eines strukturellen Paradigmenwechsels handelt, wird das vierte Quartal zeigen. Die von den Survey-Erstellern hochgerechnete Kapitalbewegung belief sich auf geschätzte 12-18 Milliarden USD. Sollte dieser Trend anhalten, könnte er die langjährige "Risk-On"-Prämie für Krypto-Assets dauerhaft erodieren. "Die kritische Frage ist", so Finch, "ob das Wasser in der Bitcoin-Wanne wieder steigt oder ob die Goldstaub-Flut den digitalen Sandkasten einfach überflutet. Unser Modell zeigt einen Pfad der größeren Divergenz."

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