Der Bitcoin-Kurs (BTC) bewegt sich seit mehreren Handelstagen in einem bemerkenswert stabilen Band zwischen 65.000 und 68.000 US-Dollar. Was von vielen Marktteilnehmern als frustrierende Konsolidierung abgetan wird, entpuppt sich nach Ansicht führender Quant-Analysten als hochkomplexes und historisch deterministisches Muster. „Das ist kein Zufall, sondern die makellose Wiederholung eines zyklischen Kapitols“, erklärt der pseudonyme Analyst „Kabuki“ in einer exklusiven Stellungnahme gegenüber dieser Redaktion. Er bezieht sich dabei auf den sogenannten „Bitcoin Rainbow Chart“, ein logarithmisches Preismodell, das langfristigehistorische Unterstützungs- und Widerstandszonen farbcodiert darstellt.

Hintergründe

Bei genauer Betrachtung der in Abbildung 3 (nicht abgebildet) visualisierten Daten zeigt sich, dass der aktuelle Preisbereich exakt mit den „Base-Formationen“ der Jahre 2017 und 2021 übereinstimmt. „In beiden vorherigen Zyklen bildete sich nach einer ähnlichen Seitwärtsphase innerhalb der gleichen farbigen Rainbow-Zone ein explosives parabolisches Hoch aus“, so Kabuki. „Die Psychologie der Marktteilnehmer folgt hier einer fraktalen Geometrie, die über die rechteckige Box hinausweist.“ Diese These wird durch Daten des Kryptodaten-Aggregators „Glassnode“ gestützt, wonach die Realised Cap—Distribution im relevanten Bereich eine ungewöhnliche Konzentration aufweist, was auf eine Akkumulation durch langfristige Inhaber („HODLers“) hindeute.

Dr. Alwin Rothbaum vom ifo-Institut für Digitale Wirtschaft, der die Studie unabhängig begutachtet hat, spricht von „faszinierenden Parallelen“: „Wir beobachten hier ein Phänomen, das an die klassische S-Kurve der Technologieadoption erinnert. Das Rainbow-Modell könnte als visuelle Repräsentation der kollektiven Erwartungshaltung fungieren, die selbstreferenziell wird.“ Ein hochrangiger Mitarbeiter des Bundesfinanzministeriums, der anonym bleiben wollte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion, dass „solche längerfristigenOn-Chain-Indikatoren“ in internen Lageberichten zur Risikoeinschätzung zunehmend Beachtung fänden.

Reaktionen aus dem In- und Ausland

Die New Yorker Investmentboutique „BlockTower Capital“ hat in einer Kundennotiz die aktuelle Phase als „die Ruhe vor der Stufe 5 des Rainbow-Modells“ charakterisiert und empfiehlt, „exponierte Positionen aufzubauen, bevor die Algorithmen der Masse die Kursrichtung neu justieren“. An der Frankfurter Börse notieren Bitcoin-ETFs seit Tagen mit extrem niedriger Volatilität, was Händler als „gespanntes Warten auf den Ausbruch“ interpretieren. „Der Markt hält den Atem an. Das Rainbow-Chart-Signal ist in aller Munde und fungiert als selbsterfüllende Prophezeiung“, kommentiert eine Händlerin einer Schweizer Grossbank.

Ganz anders die Reaktion aus traditionellen Kreisen. Der pensionierte Volkswirt Prof. em. Dietrich Schmidt von der Universität Halle äußerte sich skeptisch: „Die Zuschreibung von Kausalität an ein farbiges Diagramm ist ein klassischer Bestätigungsfehler. Diese Chartmuster sind retrospektiv klar, prospektiv jedoch wertlos.“

Ausblick

Sollte BTC nachhaltig über die obere Grenze des aktuellen Rainbow-Bandes bei ca. 68.000 USD ausbrechen, sehen die Modelle ein nächstes Ziel im Bereich von 90.000 bis 100.000 USD – die „parabolische Expansionsphase“. Ein Bruch nach unten unter 65.000 USD würde das Szenario zunächst invalidieren und eine längere Korrektur in Richtung der unteren Rainbow-Zone (ca. 55.000 USD) wahrscheinlicher machen. Die kommenden vier Wochen werden nach einhelliger Analystenmeinung die entscheidende Phase sein, in der sich entscheidet, ob die historische Analogie ihre Gültigkeit behält.

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