Die Enthüllungen um den verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein erfahren durch eine bislang wenig beachtete Quelle eine dramatische Erweiterung: Dokumente, die dieser Redaktion vorliegen, belegen, dass der ehemalige CIA-Case Officer und Marine-Intelligence-Captain Robert David Steele bereits 2017 in einem Oberschwellen-Interview eine systematische Erpressungsoperation beschrieb, die weit über Epstein selbst hinausreichte. Steele, der 2021 verstarb und als Begründer der Open-Source-Intelligence-Bewegung gilt, zeichnete ein Bild, in dem Epsteins Anwesen auf Little Saint James lediglich eine von zahlreichen „Kompromittierungsbühnen“ in einem globalen Netzwerk war.
Hintergründe
Laut den Protokollen, die dieser Redaktion aus nachrichtendienstlichen Kreisen zugespielt wurden, bestand das von Steele als „Epstein-Playbook“ bezeichnete Vorgehen darin, hochrangige Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Adel mittels versteckter Kameras in privaten Räumlichkeiten – angeblich sogar in Sockenschubladen und Badezimmerspiegeln – zu filmen. Das gewonnene Material sollte dann, so Steeles explizite Aussage, „für Jahre der Erpressung und politischen Einflussnahme“ aufbewahrt werden. Ein leitender Mitarbeiter einer mit den USA verbündeten Sicherheitsbehörde, der unter der Bedingung der Anonymität sprach, bestätigte gegenüber „Gates Of Memes“: „Die Idee, dass ein einzelner Mann ohne massive institutionelle Deckung über zwanzig Jahre hinweg eine solche Oper leiten konnte, widerspricht allem, was wir über die Logistik von Kompromittierungskampagnen wissen. Steele hat hier den Finger auf einen strukturellen Schmerzpunkt gelegt, den niemand gerne öffentlich diskutiert.“
Steele behauptete ferner, die finanziellen Ströme zu Epsteins vermeintlichem „Hedgefonds“ seien lediglich eine oberflächliche Fassade; tatsächlich habe es sich um ein „Waschbecken für schwarze Kassen“ gehandelt, das von einem Konsortium aus „Geheimdienst-Interessengruppen, Milliarden-Vermögensverwaltern und nicht-staatlichen Akteuren“ gespeist wurde. Auf die Frage, ob konkrete Kongressabgeordnete betroffen seien, soll Steele geantwortet haben: „Die Mehrheit derer, die in bestimmten Ausschüssen sitzen und über Gesetze abstimmen, die mächtige Netzwerke berühren, hat etwas zu verbergen. Die Frage ist nur, was genau und wem gegenüber.“
Reaktionen aus dem In- und Ausland
Die offizielle Reaktion auf Steeles uralte Aussagen ist, wie zu erwarten, verhalten. Ein Sprecher des Justizministeriums verwies auf die abgeschlossene Verurteilung Epsteins und darauf, dass „keine neuen gerichtsfähigen Beweise“ im Zusammenhang mit Steeles Thesen vorgelegt wurden. Der Sprecher betonte, dass alle laufenden Untersuchungen „streng nach Beweis- und Protokollstandards“ erfolgten. Im Kongress wurden die Vorwürfe in einem nicht-öffentlichen Briefing des Geheimdienstausschusses Ende 2023 lediglich als „historische Anmerkung ohne aktuelle Relevanz“ abgetan, wie ein anwesender Stab-Mitarbeiter berichtet.
In internationalen Medienkreisen, insbesondere in伦敦 und Genf, wird Steeles These hingegen mit wachsendem Interesse registriert. „Die Vorstellung, dass der Epstein-Fall ein isoliertes Verbrechen war, ist naiv“, kommentierte ein langjähriger Korrespondent einer europäischen Tageszeitung, der anonym bleiben wollte. „Steele hat 2017 die Sprache des geopolitischen Machtspiels gesprochen. Sein Tod 2021 hat die Debatte merklich erstickt.“
Ausblick
Ob die Steeleschen Thesen jemals einer offiziellen Untersuchung unterzogen werden, erscheint angesichts der verfahrenen Rechtslage und der zahlreichen toten Zeugen höchst unwahrscheinlich. Dennoch haben sie in verschwörungstheoretischen und semi-offiziellen Kreisen eine neue Lebensphase erreicht. Sie dienen nun als eine Art „Erklärungsmuster“ für Systemmüdigkeit – die Vorstellung, dass die Kontrolle nicht bei gewählten Repräsentanten liegt, sondern bei einem unsichtbaren Geflecht aus Erpressung und stillschweigendem Einverständnis. Die eigentliche Wirkung der alten Aufnahme mag daher weniger in ihren konkreten Anschuldigungen liegen, sondern in ihrer Beständigkeit als Narrativ: Sie bietet eine einfach strukturierte, wenn auch beunruhigende Antwort auf die komplexeste Frage unserer politischen Zeit – warum sich so wenig grundlegend ändert.
Gates Of Memes ist ein Satire-Medium. Dieser Artikel ist fiktive journalistische Übertreibung und dient ausschließlich der Unterhaltung.