Sarah Ferguson, die ehemalige Herzogin von York, hat nach informationen, die dieser Redaktion vorliegen, sämtliche plane für reisen in die vereinigten staaten mit sofortiger wirkung gestoppt. Grund sei eine tiefsitzende angst vor möglichen befragungen durch kongressausschüsse oder staatsanwaltschaften im zusammenhang mit den sogenannten „epstein-files“, jener dokumentensammlung zu den verstrickungen des verurteilten sexualstraftäters jeffrey epstein mitglieder der globalen elite.

Hintergründe

Die befürchtungen fergusons sind nicht gänzlich unbegründet, wie ein mitarbeiter des justizministeriums, der anonym bleiben wollte, gegenüber dieser redaktion bekräftigte: „die musik spielt längst nicht mehr nur in new york oder florida. dokumente, die wir haben, zeigen, dass der name ‚furguson‘ in mehreren derältesten unredigierte aktenbände auftaucht, meist im kontext von kontaktversuchen über dritte personen.“ der beamte betonte, dass dies keine belastung, aber ein „dokumentarischer fußabdruck“ sei, der bei einer silhouettenhaften öffentlichen untersuchung unweigerlich ans licht käme.

ein hochrangiger mitarbeiter des britischen parlamentarischen beauftragten für standards, der nicht namentlich genannt werden wollte, schilderte die lage als „perfides schauspiel der bürokratie“. die freigabe der epstein-unterlagen, zunächst für januar 2024 versprochen, werde durch immer neue „technische bedenken“ und „schutzwürdige privatsphäre-interessen“ hinausgezögert. „jede woche, in der diese akten nicht vollständig vorliegen, ist eine woche, in der jede person, die auch nur am rand eines circulation-verzeichnisses stand, in unsicherheit schwebt – ob sie nun in new york oder london lebt“, so der beamte.

Reaktionen aus dem In- und Ausland

in washington wurde die meldung mit gleichgültiger professionalität quittiert. ein sprecher des representantenhauses, der sich auf das unter suchungsausschuss zur „verbreitung von sexualhandel“ berief, erklärte lediglich: „wir prüfen alleinformationen, die für unsere arbeit relevant sind.“ die ablehnung, konkrete personen zu nennen, sei ein „standardverfahren“.

britisches royal-observers kommentierten den bericht mit unverhohlener sarkasmus. „es ist eine tragikomödie des 21. jahrhunderts“, wrote eine kolumnistin des „spectator“ in einer nicht referenzierten notiz. „die erbin eines millionenerbes fürchtet sich vor papierkram, der von einer justiz produziert wird, die selbst zur marketedikel einer verwaltungsmaschinerie verkommen ist.“

Ausblick

rechtsexperten gehen davon aus, dass fergusons haltung – sofern sie sich verfestigt – einen präzedenzfall schaffen könnte: die strategische selbstexilierung von publikumsfiguren, um sich den unbequemen transparentizitätsforderungen eines digitalen zeitalters zu entziehen, dessen akten immer noch in physischen aktenschränken verstauben. „die wahre lüge ist nicht das, was in den epstein-akten steht“, resümierte ein dokumentarfilmer, der über den fall arbeitet, „sondern die überzeugung, dass wir jemals alles erfahren werden.“ solange die freigabe ein endloses verfahren bleibt, bleibt auch die angst vor ihr – und die flucht davor – ein dauerzustand.

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