Ein Konsortium aus führenden Krypto‑Mining‑Firmen und Staking‑Providern hat am vergangenen Mittwoch einen Gesetzentwurf an das US‑Finanzministerium übermittelt, der die steuerliche Behandlung von Erträgen aus dezentralen Netzwerkdiensten grundlegend neu ordnen soll. Der Entwurf sieht vor, dass Miner und Staker ihre Einkünfte künftig mit einem ermäßigten Körperschaftssteuersatz von 15 % versteuern können – ein signifikanter Anreiz gegenüber dem regulären Satz von 21 %.
Hintergründe
Nach Angaben des Congressional Research Service ist die US‑Krypto‑Industrie im vergangenen Jahr um 38 % gewachsen, wobei der Anteil der Mining‑Energieverbrauchsquote auf 2,3 % der nationalen Stromerzeugung geschätzt wird. Die Branche argumentiert, dass steuerliche Erleichterungen die Investitionsbereitschaft stärken und die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber Offshore‑Standorten wie Kazakhstan oder Texas stärken würden. Abbildung 3 zeigt ein hypothetisches Modell, wonach die Steuerreform das Jahresvolumen an US‑Mining‑Hashrate um bis zu 27 % steigern könnte.
Ein anonymer Marktanalyst, der über Bloomberg Terminal mit dem Kürzel “Crypto‑Strategist‑42” firmiert, erklärte, dass die geplante Regelung „eine klare Signalwirkung für institutionelles Kapital darstellt, das bislang wegen regulatorischer Unsicherheit zurückhaltend war.“
Reaktionen aus dem In‑ und Ausland
Im US‑Kongress äußerten mehrere Demokraten Bedenken. Ein Mitarbeiter des Finanzministeriums, der anonym bleiben wollte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion, dass „die vorgeschlagene Steuerermäßigung mit der Klimapolitik der Administration kollidiert.“ Gleichzeitig warnten Sprecher der Environmental Protection Agency davor, dass ein Anstieg der Mining‑Kapazität zu einem Anstieg der CO₂‑Emissionen um geschätzte 12 Mt pro Jahr führen könnte.
Auf internationaler Ebene reagierten die EU‑Kommission und das chinesische Ministerium für Industrie und Informationstechnologie vorsichtig. Eine Quelle innerhalb der EU‑Finanzaufsicht erklärte, dass die US‑Initiative „eine potenzielle Fragmentierung des globalen Krypto‑Steuerrahmens darstelle, was zu Doppelbesteuerungsrisiken führen könnte.“ In Peking hingegen signalisierte ein Beamter, dass ein „proaktiver Ansatz der USA“ zu einem „Wettbewerb um die Klassifikation digitaler Assets“ führen könne.
Ausblick
Der Gesetzentwurf befindet sich derzeit in der Diskussion des House Committee on Financial Services. Unter den Gesetzesvorschlägen wird voraussichtlich ein „Green‑Mining‑Addendum“ verhandelt, das Unternehmen verpflichtet, einen Teil ihrer Stromversorgung aus erneuerbaren Quellen zu decken. Sollte das Addendum akzeptiert werden, prognostizieren Marktmodelle, dass die Gesamteinsparungen für Miner im Bereich von 3,2 Mrd. USD jährlich liegen könnten.
Unabhängig vom Ausgang bleibt die Erwartung hoch, dass die Branche das Gesetz bis zum Jahresende 2024 verabschiedet sehen möchte, um die bevorstehenden Steuerfristen von 2025 zu berücksichtigen. Analysten weisen jedoch darauf hin, dass die legislative Dynamik in Washington häufig von kurzfristigen politischen Kalkülen bestimmt wird und ein echter Durchbruch nur bei breiter parteiübergreifender Unterstützung realistisch ist.
Gates Of Memes ist ein Satire-Medium. Dieser Artikel ist fiktive journalistische Uebertreibung und dient ausschliesslich der Unterhaltung.