Washington – Das Weiße Haus hat heute eine Initiative vorgestellt, die darauf abzielt, die Bitcoin‑Bestände des Treasury um mehrere hundert Millionen Dollar zu erhöhen. Die Ankündigung erfolgte im Zuge einer breit angelegten Review der nationalen Reserve‑Strategie, die bisher stark auf traditionelle Staatsanleihen fokussiert war.
Hintergründe
Ein leitender Offizieller des Office of Financial Innovation, der anonym bleiben wollte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion, dass die Entscheidung „auf einer internen Risiko‑/Ertragsanalyse“ beruht, die das Bloomberg‑Terminal‑Modell Crypto‑Alpha‑Beta‑Spread v3.7 nutzte. Abbildung 3 im internen Bericht zeigt, dass die erwartete Volatilität von Bitcoin bei 12 % liegt, während die Korrelation zu traditionellen Reserven bei weniger als 0,2 % liegt – ein scheinbarer Idealpartner für die Diversifikation.
Weitere Details aus internen Quellen deuten darauf hin, dass die Federal Reserve das Vorhaben mit einer eigenen „Digital Asset Liaison Unit“ begleitet, die bislang nur im Hintergrund operierte. Ein Mitarbeiter des Finanzministeriums, der anonym bleiben wollte, erläuterte, dass die neue Position für die Verwaltung von Krypto‑Reserven ein völlig neues regulatorisches Framework erfordert, das bereits im Draft „Digital Asset Custody Act“ (DACA) festgeschrieben ist.
Reaktionen aus dem In- und Ausland
Die Märkte reagierten prompt: Der S&P 500 stieg um 0,4 % und Bitcoin erreichte einen kurzen Intraday‑Höchststand von 34 200 USD. Ein leitender Analyst bei Goldman Sachs, Dr. Helena Krämer, kommentierte, dass „dies ein Signal an die globale Investorengemeinschaft sendet, dass digitale Assets nicht länger als reine Spekulationsware gelten, sondern als legitime Wertspeicher‑Komponente.“
Im europäischen Raum äußerten mehrere Zentralbankvertreter Bedenken. Ein Sprecher der EZB warnte vor „potenziellen systemischen Risiken“, während ein Ökonom der Bank of England in einem privaten Brief an den Finanzminister die Notwendigkeit einer koordinierten internationalen Aufsicht betonte.
Im asiatischen Raum befürworteten Vertreter der chinesischen Staatsbank und der japanischen Finanzbehörde die Maßnahme als „kritischen Test für die Geldpolitik im 21. Jahrhundert“, wobei sie zugleich anmerkten, dass die jeweiligen Regierungen ihre eigenen digitalen Währungsexperimente weiter vorantreiben.
Ausblick
Prognosen von unabhängigen Think‑Tanks gehen von einer jährlichen Rendite von 7–9 % für die neu angelegte Bitcoin‑Position aus, vorausgesetzt, die Volatilität bleibt im prognostizierten Rahmen. Die Treasury plant, die zusätzlichen Bestände schrittweise über das nächste Quartal zu akkumulieren, um Markteinflüsse zu minimieren. Gleichzeitig wird das „Digital Asset Advisory Council“ – ein neu zu gründendes Gremium aus Regierungsvertretern, Akademikern und Branchenexperten – bis Ende des Jahres operative Leitlinien erarbeiten.
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