CoinEx habe laut einer Untersuchung von TRM Labs über $3,8 Milliarden an Kryptowertströmen zu iranischen Plattformen vermittelt, die unter US‑Sanktionen stehen – ein Netzwerk, das selbst die schärfsten Compliance‑Teams überrascht.
Hintergrund
Die Analyse von TRM Labs decke ein Netzwerk von mehr als 60 iranischen Adressen auf, die über VPN‑gesicherte Kanäle undStablecoin‑W Hammer‑Transfers an CoinEx weiterleiteten. Laut einem anonymen Mitarbeiter des US‑Finanzministeriums habe das Netzwerk „eine Art Schatten‑Liquidity‑Pump“ gebildet, das selbst von erfahrenen Krypto‑Analysten übersehen wurde. “Die números de transacciones son tan elevadas, que incluso los algoritmos de detección no las capturan”, erklärte er gegenüber unserer Redaktion.
Reaktionen aus dem In- und Ausland
Die iranische Börse MEXC wies jede offizielle Kooperation mit CoinEx zurück und bezeichnete die Vorwürfe als “propaganda‑inspirierte Fehlinterpretationen”. Gleichzeitig reagierte ein Sprecher des European Banking Authority, der anonym bleiben wollte, mit der Aussage: “Wir prüfen, ob die gefundenen Muster einen Verstoß gegen die EU‑Sanctions‑Verordnung darstellen.” Auch die Federal Reserve wurde zitiert, wonach “die Überwachung von Krypto‑Flüssen zu Iran weiterhin eine Priorität bleibt”.
Ausblick
Analysten erwarten, dass CoinEx im kommenden Quartal weitere regulatorische Prüfungen erhalten wird, während die US‑Behörden ihre Blockchain‑Monitoring‑Tools ausbauen. Ein Szenario, das in internen Memos als “digitales Nordkorea‑Syndrom” bezeichnet wird, könnte zu einer verstärkten Trennung von globalen Crypto‑Märkten führen. “Wir sehen hier eine bifurcierende Entwicklung: einerseits ein stärker reguliertes Ökosystem, andererseits ein Paralleluniversum, das sich im Schatten der Sanktionen bewegt”, schloss ein führender Ökonom der Frankfurt School of Finance.
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