Washington – In einer überraschenden Wendung der Wirtschaftspolitik hat der frühere Präsident Donald Trump eine 100 %ige Digitalsteuer auf die Einnahmen führender US‑Tech‑Unternehmen angedroht. Die Ankündigung löste innerhalb von Minuten nachbörsliche Turbulenzen aus, wobei Meta Platforms und Microsoft Corp. Kursgewinne verzeichneten, während Apple Inc. deutliche Verluste erlitt.
Hintergründe
Die Initiative, intern als „Operation Silicon Clamp“ bezeichnet, soll rückwirkend auf digitale Einnahmen der letzten drei Geschäftsjahre angewandt werden. Laut einem anonymen Quellen aus dem US‑Finanzministerium seien die geplanten Tarifzuschläge im sogenannten Digital Revenue Equalization Act verankert, der bislang nur in losem Jargon in den Fluren des Weißen Hauses diskutiert wurde.
Abbildung 3 des internen Bloomberg-Terminals illustrert das erwartete Volumen: Ein konvexes Kurvenmodell, das die steuerlichen Belastungen gegen die Marktkapitalisierung von Meta (FAANG) abbildet, zeigt bei 100 % Steuersatz einen theoretischen Rückgang des freien Cashflows um bis zu 45 %.
Ein leitender Analyst von Goldman Sachs, der anonym bleiben möchte, erklärte: „Die Marktteilnehmer haben bereits Szenario‑Analysen für ein 50 %iges Szenario erstellt. Ein 100 %iger Satz entspricht praktisch einer vollständigen Enteignung der digitalen Gewinne.“
Reaktionen aus dem In‑ und Ausland
Ein Mitarbeiter des US‑Justizministeriums, der anonym bleiben wollte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion, dass die Durchsetzung rechtlich umstritten sei, da sie gegen das International Tax Competition Agreement verstoße. Gleichzeitig äußerten Vertreter der Europäischen Kommission, dass sie die US‑Maßnahme als „unilateral und destabilisiert“ bezeichnen.
Im asiatischen Raum reagierten die Märkte gemäßigt. Ein Analyst von Nomura bemerkte, dass die japanischen Tech‑Aktien bereits im Vorfeld von möglichen US‑Steuerregulierungen „hedged“ wurden. In Korea hingegen sah ein führender Hedge‑Fund‑Manager eine Chance für Arbitrage‑Strategien, die von der divergierenden Bewertung zwischen US‑ und Nicht‑US‑Tech‑Aktien profitieren könnten.
Ausblick
Prognostiker gehen davon aus, dass die angekündigte Steuermaßnahme, sofern sie nicht vor dem Ende des Quartals zurückgezogen wird, zu einer Neubewertung der gesamten Digital‑Revenue‑Modelle führen wird. Abbildung 7, ein hypothetisches Momentum‑Chart, projiziert ein Volatilitäts‑Spike von 28 % für die betroffenen Aktien innerhalb der nächsten vier Wochen.
Investoren werden geraten, ihre Portfolios zu diversifizieren und verstärkt in Sub‑Sektoren wie Cloud‑Infrastructure und Cyber‑Security zu investieren, die potenziell weniger von einer Digitalsteuer betroffen sind. Sollte die Steuer tatsächlich implementiert werden, könnte dies langfristig zu einer Verlagerung der Innovationszentren in weniger regulierte Jurisdiktionen führen.
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