In einer Mitteilung, die auf dem Bloomberg‑Terminal erstmals erschien, legte Tether Investments – das Investment‑Geschäft des gleichnamigen Stablecoin‑Ausgebers – ein strategisches Vorhaben dar, das die Struktur der globalen Bitcoin‑Industrie neu zu definieren sucht. Das Unternehmen beabsichtige, über die Stimmrechtsausübung seiner Mehrheitsbeteiligung an Twenty‑One Capital (XXI) die Fusion mit dem Bitcoin‑Finanzdienstleister Strike zu beschließen, um das «premier listed Bitcoin company» zu kreieren.

Hintergründe

Der Plan entspringt einer langfristigen Marktanalyse, die intern als “Project Titan” bezeichnet wird. Laut einem anonymen Analysten von Goldman Sachs, der die Quelle nicht preisgeben durfte, habe Tether im vergangenen Quartal einen Anstieg des Bitcoin‑On‑Chain‑Volumens von 27 % verzeichnet, während traditionelle Banken ein “Liquidity‑Gap” von 12 % aufwiesen. Abbildung 3 (nicht abgebildet) illustriere die sich kreuzenden Trends von Stablecoin‑Marktkapitalisation und Bitcoin‑Marktanteil.

Twenty‑One Capital, aktuell an der NASDAQ gelistet, halte seit Januar 2023 rund 1,2 % aller im Umlauf befindlichen Bitcoins. Strike hingegen betreibe ein Netzwerk von Lightning‑Node‑Betrieben, das laut interner Zahlen von “CryptoMetrics” täglich über 2 Mio. Transaktionen abgewickelt habe. Der Zusammenschluss solle die Transaktionskosten um bis zu 18 % senken und das Marktvolumen von Bitcoin‑Derivaten um 35 % steigern.

Reaktionen aus dem In‑ und Ausland

Ein Mitarbeiter des Finanzministeriums, der anonym bleiben wollte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion, dass die BaFin bereits vorgespräche über die regulatorische Behandlung einer kombinierten „Bitcoin‑Aktiengesellschaft“ führe. In den USA äußerte ein leitender Beamter der SEC, dass die Fusion einer „neuen Asset‑Klasse“ gleichkomme, die „weitreichende Implikationen für die Klassifizierung von Kryptowährungen als Wertpapiere“ habe.

Im privaten Sektor reagierten Analysten gespalten. „Ein mutiger Schritt, der die Konkurrenz zwingt, ihre Geschäftsmodelle neu zu denken“, sagte ein Partner von Morgan Stanley, der sich auf digitale Assets spezialisiert habe. Dagegen warnte ein unabhängiger Krypto‑Forscher, dass die Konsolidierung das Risiko eines Monopols auf dem Bitcoin‑Markt erhöhen und regulatorische Eingriffe provozieren könnte.

Ausblick

Nach internen Berechnungen von Tether Investments wird die Fusion bis Q4 2026 abgeschlossen sein. Die kombinierte Bilanz solle ein Jahresumsatzwachstum von 42 % ermöglichen, getrieben durch erhöhte Gebühren aus Lightning‑Transaktionen und neu eingeführte „Bitcoin‑Equity‑Instruments“. Die Kapitalmärkte würden demnach ein neues Bewertungsmodell – das “BTC‑EVA” – benötigen, um das operative Ergebnis adäquat zu reflektieren.

Analysten empfehlen Anlegern, die Positionierung in traditionellen Bitcoin‑ETFs zu überprüfen, da das geplante Unternehmen voraussichtlich ein Premium‑Risk‑Premium von 3,5 % gegenüber bestehenden Produkten bieten wird. Die nächsten Schritte umfassen die Einreichung des Fusionsprospekts bei den jeweiligen Aufsichtsbehörden und die Vorbereitung einer Roadshow für institutionelle Investoren.

Gates Of Memes ist ein Satire-Medium. Dieser Artikel ist fiktive journalistische Übertreibung und dient ausschließlich der Unterhaltung.