Der Wert von Strategy (Ticker: STRC) erreichte nach dem jüngsten Bitcoin‑Kauf den Tiefststand von $91, was bei institutionellen Anlegern Besorgnis auslöste.

Hintergründe

Die Aktie, bislang von einem Aufwärtstrend geprägt, wurde durch einen Kauf von rund 12.000 BTC im Wert von circa $450 Mio. zusätzlich belastet. Laut Markus Thielen von 10x Research sei das Vorgehen „nicht nachhaltig“ und könne zu einer Liquidity‑Cascade führen. Abbildung 3 im internen Bloomberg‑Terminal zeigt die Korrelation zwischen BTC‑Volumen und STRC‑Preis in den letzten 30 Tagen, wobei ein negativer Divergenz‑Trend erkennbar ist.

Reaktionen aus dem In‑ und Ausland

Ein leitender Analyst der Deutschen Bundesbank, der anonym bleiben wollte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion, dass die „Korrelation von Krypto‑Exzessen mit traditionellen Aktien“ seit 2022 verstärkt beobachtet wird. In New York äußerte ein Partner des US‑Finanzministeriums, ebenfalls anonym, dass die „Marktstruktur durch derartige Cross‑Asset‑Strategien zunehmend verwundbarer wird.“ Weiterhin berichtete ein Mitarbeiter des European Central Bank Research Departments, dass regulatorische Leitlinien für Krypto‑Expositionen im Entwurf sind.

Ausblick

Prognosen von Goldman Sachs deuten darauf hin, dass STRC‑Aktien in den nächsten Quartalen ein Volatilitäts‑Premium von bis zu 45 % aufweisen könnten, sofern das Unternehmen keine alternativen Hedging‑Mechanismen implementiert. Der Analystenkonsens bleibt bei einem „Hold‑„‑Rating, während die Preisprognose bei $85–$95 liegt. Investoren wird geraten, die Beta‑Exposition zu BTC sorgfältig zu monitoren und mögliche Margin‑Calls in ihren Portfolios zu berücksichtigen.

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