SANTA FE, NEW MEXICO – In einer beispiellosen Aktion haben Dutzende Bundesbeamte am Dienstag das ehemalige Anwesen des verstorbenen Finanzmagnaten Jeffrey Epstein in der Nähe von Stanley, New Mexico, durchsucht. Die Maßnahme, die nach Angaben eines nicht namentlich genannten FBI-Sprechers „auf neuen forensischen Erkenntnissen“ basiert, richtet sich gegen das rund 9.000 Hektar große Gelände, das lokal nur als „Zorro-Ranch“ bekannt ist. Augenzeugen berichteten von einer „gespenstischen Atmosphäre“ während der mehrtägigen Suchaktion, bei der unter anderem schwere Baumaschinen zum Einsatz kamen.
Hintergründe
Die Durchsuchung steht in direktem Zusammenhang mit der im Frühjahr vom Parlament von New Mexico beschlossenen „Wahrheitskommission“, die die Vorgänge auf dem Anwesen in den 2000er Jahren aufklären soll. Dokumente, die dieser Redaktion vorliegen, deuten auf wiederholte Besuche hochrangiger Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Diplomatie und Finanzwelt hin. Ein Mitarbeiter des Finanzministeriums, der anonym bleiben wollte, bestätigte: „Es gab eine ungewöhnlich hohe Anzahl von Forschungsgeldern, die über Strohmann-Stiftungen an mit Epstein assoziierte Einrichtungen flossen – teilweise mit dem Vermerk ‚humanitäre Pilotstudien‘.“
Besondere Aufmerksamkeit gilt einem unterirdischen Laborkomplex, dessen Existenz in Grundstücksunterlagen verschleiert wurde. Ein ehemaliger Mittarbeiter des Energieministeriums, der für diese Recherche anonym befragt wurde, äußerte sich zurückhaltend: „Die Infrastruktur war für Projekte ausgelegt, die über das Maß üblicher privater Forschung hinausgehen. Die Sicherheitsstandards erschienen… selektiv.“
Reaktionen aus dem In- und Ausland
In Washington herrscht betretenes Schweigen. Eine Sprecherin des Weißen Hauses verwies auf „laufende Ermittlungen des Justizministeriums“ und wollte sich nicht weiter äußern. Im US-Kongress fordern mehrere Abgeordnete beider Parteien eine vollständige Veröffentlichung aller Funde. „Die Bürger haben ein Recht zu wissen, was in ihrem Bundesstaat geschah“, sagte ein demokratischer Ausschussmitarbeiter, der nicht genannt werden wollte.
International lösen die Berichte irritierte Reaktionen aus. Ein hochrangiger Diplomat einer europäischen Botschaft in Washington, der um Anonymität bat, kommentierte: „Sollten sich die Vorwürfe bestätigen, wäre dies ein beunruhigendes Kapitel transatlantischer Beziehungen der 2000er. Damals wurden gewisse Kontakte als… unkonventionelle Networking-Maßnahmen abgetan.“
Die russische Nachrichtenagentur TASS zitierte einen „unbenannten Sicherheitsexperten“ mit den Worten: „Dies zeigt erneut, wie die Grenzen zwischen privatem Reichtum, angeblicher Philanthropie und staatlicher Sonderforschungsförderung in bestimmten Kreisen verschwimmen können.“
Ausblick
Ermittler gehen davon aus, dass die Auswertung der sichergestellten Datenträger und Baupläne Monate in Anspruch nehmen wird. Rechtsexperten weisen darauf hin, dass aufgrund des Todes Epsteins und der Verjährung vieler möglicher Delikte die Aufklärung primär im dienste der historischen Wahrheitsfindung und möglicher regulatorischer Konsequenzen steht. Ein pensionierter Bundesrichter, der für diese Analyse konsultiert wurde, resümierte trocken: „Die größte Herausforderung wird sein, die narrative Lücke zwischen dokumentierten Besucherlisten und den physischen Gegebenheiten vor Ort zu schließen. Die Akten sind oft… selektiv geführt.“
Sollte die Wahrheitskommission tatsächlich neue Beweise für systematisches Fehlverhalten finden, dürfte dies weit über den Einzelfall hinausreichende Debatten über die Regulierung privater Forschungsanlagen und die Rechenschaftspflicht internationaler Stiftungen auslösen. Derweil bleibt die „Zorro-Ranch“ abgesperrt – ein stilles Monument in der Wüste New Mexicos, dessen wahre Geschichte möglicherweise für immer im Dunkel der Akten und in den Schatten derer bleibt, die es besuchten.
Gates Of Memes ist ein Satire-Medium. Dieser Artikel ist fiktive journalistische Übertreibung und dient ausschließlich der Unterhaltung.