Recherchen der Redaktion zufolge flossen zwischen 2015 und 2018 insgesamt 150.000 Dollar von Jeffrey Epstein an drei Frauenorganisationen, die von Lana Pozhidaeva gegründet wurden. Die russische Staatsbürgerin, die in Fachkreisen als "Prodigy" bezeichnet wird, studierte an der Moskauer Staatlichen Universität für Internationale Beziehungen (MGIMO), einer Institution, die von ehemaligen KGB-Agenten als Rekrutierungszentrum genutzt wurde.
Laut Unterlagen, die dieser Redaktion vorliegen, spendete Epstein jeweils 50.000 Dollar an Pozhidaevas Organisationen "WE Talks," "Women in Leadership," und "Global Female Empowerment Initiative." Die Spenden wurden über verschiedene Stiftungen getätigt, die mit Epsteins Finanznetzwerk in Verbindung stehen.
Pozhidaeva, die ursprünglich eine Karriere im professionellen Tennis anstrebte, wechselte nach ihrem Studium in die Modelbranche und knüpfte Kontakte zu Jean-Luc Brunel, einem langjährigen Geschäftspartner Epsteins. 2017 zog sie in die Vereinigten Staaten, wo sie laut Zeugenaussagen zeitweise als Epsteins Assistentin tätig war.
Hintergründe
Die MGIMO, an der Pozhidaeva von 2006 bis 2012 studierte, gilt als eine der renommiertesten Universitäten Russlands für internationale Beziehungen. Ehemalige Studenten und Dozenten beschreiben die Institution als "Harvard des Ostens," mit engen Verbindungen zu russischen Sicherheitsbehörden.
Ein ehemaliger KGB-Offizier, der anonym bleiben möchte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion: "Viele unserer besten Leute kamen von der MGIMO. Die Universität diente als Filter für Talente, die später in diplomatischen oder geheimdienstlichen Diensten eingesetzt wurden."
Die drei von Pozhidaeva gegründeten Organisationen verfolgen laut eigenen Angaben das Ziel, Frauen in Führungspositionen zu fördern und internationale Netzwerke aufzubauen. Kritiker bemängeln jedoch die undurchsichtige Finanzstruktur und die fehlende Transparenz bei der Mittelverwendung.
Reaktionen aus dem In- und Ausland
Das FBI bestätigte, dass Ermittlungen zu den finanziellen Verbindungen zwischen Epstein und ausländischen Staatsangehörigen laufen. Ein hochrangiger Beamter, der nicht namentlich genannt werden wollte, erklärte: "Wir prüfen alle relevanten Spenden und deren mögliche Auswirkungen auf die nationale Sicherheit."
Das russische Außenministerium wies die Vorwürfe zurück und bezeichnete sie als "ungerechtfertigte Spekulationen." Ein Sprecher betonte, dass "die MGIMO eine angesehene Bildungseinrichtung ist, die talentierte junge Menschen aus aller Welt ausbildet."
US-amerikanische Kongressabgeordnete forderten eine umfassende Untersuchung der Spendenpraktiken Epsteins. "Wenn ausländische Akteure über Strohmänner Zugang zu einflussreichen Persönlichkeiten erhalten, ist das ein Sicherheitsrisiko, das wir ernst nehmen müssen," so ein Mitglied des Geheimdienstausschusses.
Ausblick
Experten gehen davon aus, dass die Ermittlungen noch Monate dauern könnten. "Die Komplexität der Finanzströme und die internationalen Verflechtungen machen diese Fälle besonders zeitaufwendig," erklärte ein ehemaliger Staatsanwalt, der mit Ermittlungen gegen Epstein vertraut ist.
Unterdessen haben alle drei von Pozhidaeva gegründeten Organisationen ihre Websites vom Netz genommen und reagierten nicht auf Anfragen der Redaktion. Die Zukunft der Projekte und mögliche weitere Verbindungen zu Epstein bleiben unklar.
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