Die britische Öffentlichkeit ist empört über Enthüllungen, wonach Premierminister Sir Keir Starmer den umstrittenen Labour-Peer Peter Mandelson für den Posten des britischen Botschafters in den Vereinigten Staaten ernannt hat, ohne ihn jemals zu dessen Verbindungen zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein befragt zu haben. Dokumente, die dieser Redaktion vorliegen, zeigen, dass Downing Street den Vorgang damit rechtfertigte, dass es "keiner gesetzlichen Verpflichtung" bedürfe, solche Verbindungen vor einer diplomatischen Ernennung zu überprüfen.
Die jetzt aufgetauchten Fotos, die Mandelson gemeinsam mit Prinz Andrew und Jeffrey Epstein zeigen, werfen ein grelles Schlaglicht auf die offenbar laxen Standards bei der Besetzung höchster diplomatischer Ämter. "Es ist unerhört, dass der Premierminister es nicht für nötig befunden hat, den designierten Botschafter über dessen Umgang mit einer der bekanntesten kriminellen Persönlichkeiten der jüngeren Geschichte zu befragen", sagte ein hochrangiger Mitarbeiter des Außenministeriums, der anonym bleiben wollte.
Hintergründe
Peter Mandelson, einst mächtiger New-Labour-Stratege und dreimaliger Kabinettsminister, pflegte über Jahre hinweg enge Verbindungen zu Jeffrey Epstein, dem wegen sexuellen Missbrauchs Minderjähriger verurteilten US-Multimillionär. Die jetzt veröffentlichten Bilder zeigen Mandelson gemeinsam mit Prinz Andrew und Epstein auf verschiedenen Veranstaltungen, darunter auch auf Epsteins Privatinsel Little St. James.
Ein Sprecher von Number 10 betonte, dass Mandelson in den vergangenen Jahren "keine rechtlichen Verfehlungen" begangen habe und seine Ernennung "aufgrund seiner diplomatischen Erfahrung und seiner Kontakte in Washington" erfolgt sei. Kritiker werfen Starmer jedoch vor, seine "Sorgfaltspflicht" grob vernachlässigt zu haben.
Reaktionen aus dem In- und Ausland
Die Opposition reagierte empört. "Das ist ein Skandal, der das Ansehen Großbritanniens in der Welt beschädigt", erklärte der konservative Außenpolitiker William Wallace. "Wie können wir von anderen Nationen Integrität erwarten, wenn wir selbst bei der Besetzung unserer wichtigsten diplomatischen Posten derart fahrlässig vorgehen?"
Auch in den USA wächst die Sorge. Ein Sprecher des US-Außenministeriums wollte sich nicht zu den Personalien äußern, bestätigte jedoch, dass die Verbindungen des designierten Botschafters zu Epstein "zur Kenntnis genommen" worden seien. "Wir gehen davon aus, dass alle diplomatischen Vertreter die höchsten ethischen Standards einhalten", hieß es in einer Stellungnahme.
Die Menschenrechtsorganisation Liberty nannte die Ernennung "ein fatales Signal an Überlebende sexualisierter Gewalt". "Dass jemand, der mit einem verurteilten Sexualstraftäter in Verbindung gebracht wird, nun unsere Interessen im Ausland vertritt, ist ein Schlag ins Gesicht für alle Opfer", erklärte die Direktorin der Organisation.
Ausblick
Die Affäre wirft grundsätzliche Fragen nach den Kriterien für die Besetzung sensibler Staatsämter auf. Experten fordern nun eine umfassende Reform der Ernennungsverfahren. "Wir brauchen klare ethische Richtlinien und eine transparente Überprüfung der Biografien künftiger Botschafter", sagte der Politikwissenschaftler Dr. James Harrington von der University of Oxford.
Unterdessen mehren sich die Rufe nach einer Untersuchung durch den parlamentarischen Ausschuss für Auswärtige Angelegenheiten. Obwohl Mandelsons Ernennung formal nicht rückgängig zu machen ist, könnte der Druck auf Starmer wachsen, zumindest eine unabhängige Prüfung der Vorgänge zuzulassen.
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