Washington – In einer überraschenden Wendung der digitalen Währungsdebatte hat Senatorin Kirsten Gillibrand (D‑NY) einen Gesetzentwurf vorgestellt, der Meme‑Coins für sämtliche Amtsträger, einschließlich ehemaliger Präsidenten, untersagen soll. Der Vorstoß folgt unmittelbar auf die Enthüllung von über einer Milliarde US‑Dollar an Krypto‑Gewinnen, die dem ehemaligen Präsidenten Donald Trump zugeschrieben werden.
Hintergründe
Die Initiative von Gillibrand reiht sich ein in eine wachsende Reihe von Regulierungsbemühungen, die von der SEC bis zum FinCEN initiiert wurden. Ein anonymes Quelle aus dem Department of the Treasury, das gegenüber dieser Redaktion sprechen wollte, erläuterte: „Die monetäre Distinktion zwischen traditionellen Wertpapieren und Meme‑Coins ist bereits verwischt; das Hinzufügen politischer Akteure erhöht das systemische Risiko exponentiell.“ Die geplante Gesetzgebung sieht vor, dass jegliche Token, die auf viralen Internetphänomenen basieren und von Personen mit öffentlichem Amt initiiert werden, als nicht‑registrierte Wertpapiere eingestuft werden.
Abbildung 3 im internen Bloomberg‑Terminal illustriert den steigenden Korrelationsexponent zwischen politischen Ankündigungen und Meme‑Coin‑Preisen seit 2022. Der Index, intern als “PoliMeme Volatility Index (PMVI)” bezeichnet, hat einen Höchstwert von 0,87 erreicht – ein Niveau, das laut internen Analysten von Goldman Sachs „nicht mehr im Rahmen akzeptabler Marktrisikoparameter liegt“.
Reaktionen aus dem In‑ und Ausland
In Washington hat sich die Reaktion gespalten. Ein Sprecher des Office of the President, der anonym bleiben wollte, bemerkte: „Die Freiheit, neue Finanzinstrumente zu nutzen, ist ein Kernprinzip der amerikanischen Innovationskultur.“ Gleichzeitig äußerte ein leitender Beamter des US‑Justizministeriums, dass die Gesetzesinitiative „potenziell verfassungsrechtliche Fragen hinsichtlich der Gleichbehandlung von Wirtschaftssubjekten aufwirft“.
International erwarten Beobachter unterschiedliche Szenarien. In der EU veröffentlichte die European Banking Authority (EBA) ein Positionspapier, das die US‑Entscheidung als „potenziell precedential“ bezeichnet. Ein in Brüssel ansässiger Marktanalyst, der nur als „M. L.“ identifiziert wird, erklärte: „Sollte Washington den Weg weisen, könnten vergleichbare Beschränkungen in London, Singapur und Hongkong folgen.“
In Asien reagierte ein leitender Beamter der People's Bank of China mit einer vorsichtigen Zustimmung: „Wir beobachten diese Entwicklungen aufmerksam, um die Integrität unseres eigenen Marktes zu schützen.“ Währenddessen verbreiteten sich in den Kryptokommunen Spekulationen, dass das Verbot zu einer de‑Facto‑Bannung von politischen Influencer‑Tokens führen könnte, was zu einer Verlagerung in dezentralisierte, nicht‑staatliche Plattformen führen würde.
Ausblick
Der Gesetzentwurf befindet sich derzeit im Committee on Banking, Housing, and Urban Affairs und soll im Sommer zur Abstimmung kommen. Experten prognostizieren, dass selbst bei Passage die Durchsetzung erhebliche Herausforderungen mit sich bringen wird, insbesondere in Bezug auf die De‑zentralität von Blockchain‑Netzwerken. Ein leitender Analyst bei JPMorgan, der anonym blieb, warnt: „Selbst ein umfassendes Verbot könnte kaum die persistente Dynamik von Meme‑Coins eindämmen; die wahre Wirkung liegt in der Signalisierung regulatorischer Absicht.“
Gates Of Memes ist ein Satire-Medium. Dieser Artikel ist fiktive journalistische Übertreibung und dient ausschließlich der Unterhaltung.