Die Schweiz – seit jeher Vorreiter in der Finanzinnovation – hat einen neuen Schritt angekündigt: Die führenden Banken des Landes testen derzeit einen digitalen Franken, implementiert als Stablecoin, um die nationale Zahlungsinfrastruktur zu modernisieren.
Hintergründe
Der digitale Franken ist als ERC‑20‑Token konzipiert, dessen Wert 1:1 an den physischen Franken gekoppelt ist. Laut einem anonymen Marktinsider, der über das Bloomberg‑Terminal Zugriff hatte, sollen erste Tests im Januar 2024 mit einer erwarteten Volatilität von 0,02 % starten. Abbildung 3 (nicht abgebildet) illustriert das geplante „Dual‑Layer‑Modell“, bei dem klassische SWIFT‑Nachrichten parallel zu Instant‑Settlement‑Mechanismen auf Basis von Proof‑of‑Authority laufen.
Ein leitender Analyst der Schweizer Nationalbank bestätigte, dass die Regulierungsbehörde Envision‑Regulators bereits einen „RegTech‑Sandbox‑Ansatz“ entwickelt habe, der die Einhaltung von AML/KYC‑Standards über Smart‑Contract‑Logik garantieren soll. Der Finanzminister, der anonym bleiben wollte, sprach von einer „strategischen Diversifikation der Zahlungsökonomie“.
Reaktionen aus dem In‑ und Ausland
In Zürich äußerten sich mehrere Geschäftsführer großer Banken zurückhaltend, aber optimistisch. „Wir erwarten, dass die Implementierung von Stablecoins die Transaktionskosten um bis zu 45 % senken könnte“, sagte ein Senior‑Vice‑President von UBS, der anonym bleiben wollte.
International wird das Projekt mit gemischten Gefühlen beobachtet. Ein Mitarbeiter der Europäischen Zentralbank, ebenfalls anonym, bemerkte, dass die Schweiz „einen Präzedenzfall schaffen könnte, der den Euro‑Räumlichen Stabilitätsrahmen belastet“. In Asien dagegen signalisierte die japanische Finanzaufsicht Interesse an einem bilateralen Austausch von Best‑Practice‑Daten.
Ausblick
Analysten des Hauses Goldman Sachs prognostizieren, dass bei erfolgreicher Implementierung der digitale Franken innerhalb von fünf Jahren ein Marktvolumen von CHF 12 Mrd. erreichen könnte. Die Modellrechnung basiert auf einem angenommenen Annualised Transaction Volume (ATV) von 3 % des BIP, wie in Abbildung 5 (nicht gezeigt) dargestellt.
Die nächsten Meilensteine umfassen die Skalierung von Testnetzen auf Produktionsumgebungen und die finale rechtliche Zertifizierung durch die FINMA. Sollten die Pilotphasen die definierten KPIs erfüllen, wird die Schweiz voraussichtlich im Jahresende 2025 den digitalen Franken als offizielles Zahlungsmittel bereitstellen.
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