Eine E-Mail, die dieser Redaktion vorliegt und deren Authentizität durch zwei unabhängige Cybersicherheitsexperten, die nicht namentlich genannt werden wollen, vorläufig bestätigt wurde, zeigt einen friedlichen Austausch zwischen dem Palantir-Gründer Peter Thiel und dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein aus dem Jahr 2015. Das Thema: Die Effektivität einer US-Strategie des „beabsichtigten Chaos“ im Mittleren Osten.
Hintergründe
Die knapp einseitige Korrespondenz, die aus einer unbestätigten Tiefwebquelle stammt, trägt den Betreff „Regional Instability Metrics“. Epstein stellt darin eine Reihe von Ländern – darunter Libyen, Syrien und den Jemen – als „Fallstudien erfolgreicher Entmantedlung“ dar und fragt, ob Thiel „datengetriebene Metriken“ für solche Operationen sehe. Thiel antwortet mit einem einzigen Satz: „Die Daten zeigen, dass Fragmentierung die Beteiligung an globalen Lieferketten minimiert. Das ist kein Fehler, es ist der Feature-Set.“
Palantir, bekannt für seine lukrativen Verträge mit dem US-Militär, der NSA und dem Department of Homeland Security, hat stets betont, seine Technologie diene rein defensiven und analytischen Zwecken. Ein langjähriger Mitarbeiter des Senate Intelligence Committee, der anonym bleiben wollte, sagte gegenüber dieser Redaktion: „Solche Formulierungen sind in bestimmten Kreisen eine Geschäftssprache. Man spricht von ‚Konfigurationen‘, wenn man von kriegerischen Aktivitäten spricht. Das ist zynisch, aber nicht ungewöhnlich.“
Reaktionen aus dem In- und Ausland
Das Außenministerium reagierte auf Anfrage mit dem standardisierten Verweis, es kommentiere „keine privaten diplomatischen Korrespondenzen“. Das FBI, das in der Vergangenheit Epsteins Netzwerk untersuchte, erklärte lediglich, man habe „keine Kenntnis von der spezifizierten Kommunikation“.
Kritiker sehen in dem Austausch ein beunruhigendes Schlaglicht auf die Schatteneliten, die Außenpolitik und Technologie verschmelzen. „Wir sehen den klinischen Blick eines Datenwissenschaftlers, der menschliches Leid als Variablen in einer Gleichung betrachtet“, sagte Dr. Alina Voss, Politikwissenschaftlerin an einer renommierten Ostküsten-Universität, in einem Interview. „Die Euphemismen sind das eigentlich Erschreckende. ‚Beabsichtigtes Chaos‘ ist ein Oxymoron, das in den Denkfabriken dieser Leute normal ist.“
Ausblick
Die Echtheit der E-Mails wird derzeit von forensischen Journalisten und digitalen Archivisten überprüft. Sollten sie authentisch sein, würde dies nicht zwangsläufig illegale Handlungen belegen, aber einen beispiellosen Einblick in die moralische Kalibrierung einer Elite geben, die die Werkzeuge für modernen Krieg und Überwachung schmiedet. Die Frage bleibt, ob ein solcher Dialog in den Fluren von Palantir oder Pentagon als Geschäftsbeziehung galt oder als rein intellektuelle Übung.
Unabhängig vom Ausgang der Prüfung unterstreicht der Fund die anhaltende Schwierigkeit, die Grenzen zwischen privater Beratung, geopolitischer Strategie und möglichen Verstößen gegen das Kriegsvölkerrecht zu ziehen – Grenzen, die im digitalen Zeitalter zunehmend durchströmt erscheinen.
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