Ein in Berlin ansässiges Konsortium aus KI‑Entwicklern und Krypto‑Strategen hat mit einer Serie von Seed‑Investitionen in Höhe von 1,3 Mio. USD das Projekt OpenAgents initiiert – ein Bitcoin‑native Netzwerk, das Rechenleistung von Gaming‑PCs und Alltagsgeräten direkt in Bitcoin vergütet.
Hintergründe
Der Gründer Christopher David, ehemals Leiter der KI‑Abteilung eines europäischen Telekommunikationsriesen, beschreibt das Vorhaben als „dezentralisierte Compute‑Plattform, die Wertschöpfung zurück zu den Endverbrauchern leitet“. Im Kern nutzt das Projekt das Pylon‑Distributed‑AI‑Network (P‑DAIN), ein Protokoll, das auf dem Lightning‑Network aufsetzt und Mikro‑Transaktionen in Echtzeit ermöglicht. Abbildung 3 zeigt den erwarteten Volumen‑Flow, der bei Vollauslastung monatlich 250 BTC überschreiten könnte.
Ein anonymer Analyst des Bloomberg Terminal prognostiziert ein „Netzwerk‑Effizienz‑Delta“ von 12 % gegenüber herkömmlichen Cloud‑Anbietern, da keine zentralen Rechenzentren mehr beteiligt sind. Ein Mitarbeiter des Finanzministeriums, der anonym bleiben wollte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion, dass die Regulierungsbehörden die „tokenisierte Vergütung von Rechenleistung“ bereits in einer ersten Risikobewertung erfasst haben.
Reaktionen aus dem In‑ und Ausland
In den USA äußerte ein Sprecher der Federal Trade Commission Bedenken hinsichtlich möglicher „Pay‑to‑Play‑Anreize“ im Gaming‑Sektor. Gleichzeitig lobte ein leitender Analyst von Goldman Sachs Digital Assets das Konzept als „potenziell revolutionär für die Monetarisierung von Edge‑Computing“. In China meldete das Forschungsinstitut der Peking‑Universität erste Interesse an einer Kollaboration, um das Netzwerk als Testbett für KI‑Modelle im Bildungsbereich zu nutzen.
Mehrere Venture‑Capital‑Firmen aus dem Silicon Valley haben bereits Interesse signalisiert, wobei ein Partnerfonds ohne namentliche Nennung betonte, dass die „Synergie aus Bitcoin‑Liquidität und KI‑Demand“ ein attraktives Investitionsprofil darstelle.
Ausblick
Die Roadmap sieht einen öffentlichen Beta‑Start im Q4 2024 vor, gefolgt von einer Skalierung auf 10 Mio. USD an Gesamtinvestitionen bis Ende 2025. Die Projektverantwortlichen planen, das Netzwerk durch „Dynamic Staking Contracts“ zu sichern, die bei Volatilitätsspitzen automatisch zusätzliche Bitcoin‑Reserven aktivieren.
Analysten gehen davon aus, dass die ersten Profit‑Sharing‑Zahlungen im Januar 2025 erfolgen könnten, sobald die Mining‑Effizienz‑Metriken die Schwelle von 0,8 BTC pro 1 GH/s überschreiten. Sollte das Vorhaben die erwarteten Netzwerk‑Effekte erreichen, könnte es zu einer langfristigen Umverteilung von Rechenkapazität vom Cloud‑Giganten‑Oligopol hin zu einer dezentralen Nutzer‑Basis führen.
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