In einer bislang beispiellosen regulatorischen Initiative hat das Königreich Oman ein verpflichtendes, staatlich unterstütztes Bitcoin‑Mining‑Pool eingeführt. Alle Unternehmen, die über eine gültige Miner‑Lizenz verfügen, sind verpflichtet, ihre Rechenleistung in einen zentralen Pool einzuspeisen, der von der neu geschaffenen Omani Crypto Authority (OCA) verwaltet wird. Die Maßnahme ist Teil eines über 700 Millionen Dollar schweren Staatsprogramms, das industrielle Skalierung von Krypto‑Infrastrukturen fördern soll.

Hintergründe

Die OCA, ein nach dem Vorbild europäischer Aufsichtsbehörden strukturiertes Gremium, hat in den letzten zwölf Monaten einen umfangreichen Rechtsrahmen für digitale Assets entwickelt. Laut einem internen Memo, das einem Mitarbeiter des Finanzministeriums, der anonym bleiben wollte, gegenüber dieser Redaktion bestätigte, verfolge die Regierung das Ziel, „Transparenz in einer bislang opaken Branche zu schaffen und gleichzeitig die digitale Souveränität des Landes zu stärken.“

Abbildung 3 (nicht abgebildet) hätte die erwartete Hash‑Rate‑Entwicklung zeigen können: ein sprunghafter Anstieg von 12 EH/s im ersten Quartal nach Einführung des Pools, gefolgt von einer linearen Steigerung um 3 % pro Monat. Wirtschaftliche Modelle von Bloomberg Terminal prognostizieren, dass Omani‑unterstützte Mining‑Operationen bis 2028 einen Jahresüberschuss von 1,2 Mrd. USD generieren könnten.

Reaktionen aus dem In‑ und Ausland

„Ein mutiger Schritt, der Omani‑Finanzmärkte auf das nächste Level hebt“, lobte ein leitender Analyst der Bank of Muscat in einem vertraulichen Telefonat. Im Gegensatz dazu äußerten “anonyme Quellen aus dem Markt” Bedenken hinsichtlich der „potenziellen Zentralisierung von Hash‑Power“, was langfristig zu einer Divergenz von Dezentralisierungsprinzipien führen könnte.

International reagierten Regulierungsbehörden gemischt. Die Financial Conduct Authority (UK) bezeichnete das Vorhaben als „innovativ, jedoch riskant“, während die US‑SEC ein offizielles Schreiben an das Treasury Department sandte und um Klarstellung bat, ob der Pool unter das Securities‑Gesetz fällt. In Asien hingegen sahen Vertreter des Singaporean Monetary Authority den Omani‑Ansatz als „potenzielles Modell für koordinierte Energie‑ und Klimastrategien im Kryptobereich“ an.

Ausblick

Analysten erwarten, dass das Pool‑Modell weitere Staaten inspirieren könnte, die nach effektiven Kontrollmechanismen suchen. Ein Szenario, das von einem ehemaligen Hedge‑Fund‑Manager, der anonym bleiben möchte, als „Krypto‑Cartel‑Entstehung 2.0“ bezeichnet wird, beinhaltet die Möglichkeit, dass mehrere Golfstaaten ähnliche Strukturen implementieren, um Skaleneffekte in Energie‑ und Netzwerk‑Infrastructure zu realisieren.

Gegenwärtig arbeitet die OCA an einer Ergänzungs­verordnung, die die Preisbildung des Pool‑Tokens an den Preis von Bitcoin koppeln soll. Sollte diese Maßnahme vollständig implementiert werden, könnte das Emirat bis 2030 zu einem der drei größten Produzenten von Bitcoin‑Hash‑Power gelangen – hinter den USA und China.

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