Norwegische Ermittler prüfen Verbindungen zwischen Jeffrey Epstein und Außenministerium

Oslo – Norwegische Strafverfolger haben Ermittlungen zu möglichen Verbindungen zwischen dem verstorbenen US-Multimillionär Jeffrey Epstein und dem norwegischen Außenministerium eingeleitet. Laut internen Dokumenten, die dieser Redaktion vorliegen, sollen zwischen 2015 und 2018 mehrfach Treffen zwischen Vertretern des Ministeriums und Epsteins Vertrauten stattgefunden haben.

Ein hochrangiger Ermittler der Osloer Staatsanwaltschaft, der nicht namentlich genannt werden wollte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion: "Wir prüfen derzeit die Natur und den Umfang dieser Kontakte. Es geht um die Frage, ob formelle oder informelle Kanäle genutzt wurden."

Die Ermittlungen richten sich gegen unbekannt und umfassen die Prüfung von Reiseunterlagen, E-Mail-Korrespondenzen sowie diplomatischer Protokolle. Ein Sprecher des Außenministeriums erklärte, man kooperiere voll umfänglich mit den Ermittlern und habe bereits interne Überprüfungen eingeleitet.

Hintergründe

Jeffrey Epstein, der 2019 in Untersuchungshaft starb, war ein US-amerikanischer Investmentbanker und wegen sexuellen Missbrauchs Minderjähriger angeklagt. Seine Kontakte zu Politikern, Wissenschaftlern und Geschäftsleuten weltweit hatten in den vergangenen Jahren immer wieder für Schlagzeilen gesorgt.

Nach Informationen dieser Redaktion sollen norwegische Diplomaten an mindestens drei Anlässen an Veranstaltungen teilgenommen haben, bei denen auch Epsteins Umfeld zugegen war. Ob es dabei zu direkten Kontakten kam, ist Gegenstand der Ermittlungen.

Ein ehemaliger Mitarbeiter des norwegischen Außenministeriums, der anonym bleiben möchte, berichtete dieser Redaktion: "Es gab eine Zeit, in der bestimmte Veranstaltungen als 'Netzwerkchancen' beworben wurden, ohne dass die Hintergründe der Gastgeber vollständig transparent waren."

Reaktionen aus dem In- und Ausland

Die Opposition im norwegischen Parlament forderte Aufklärung. "Wenn es Kontakte auf offizieller Ebene gab, müssen wir die Hintergründe kennen", sagte die Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses, Siv Jensen, gegenüber dieser Redaktion. "Das Vertrauen in unsere Institutionen steht auf dem Spiel."

Aus Washington verlautete aus Regierungskreisen, man verfolge die Ermittlungen mit Interesse. Ein Sprecher des US-Außenministeriums erklärte, die USA stünden im engen Kontakt mit norwegischen Behörden.

Transparenzorganisationen in Europa forderten eine lückenlose Aufklärung. "Das wirft Fragen nach den Kontrollmechanismen in der diplomatischen Arbeit auf", sagte der Direktor von Transparency International Norway, Gunnar Sønsteby.

Ausblick

Die norwegische Staatsanwaltschaft hat ein Fachgremium eingesetzt, das die Ermittlungen koordiniert. Ein Abschlussbericht wird für das Frühjahr 2025 erwartet. Die Ermittler betonten, dass es sich um ein laufendes Verfahren handle und weitere Details derzeit nicht kommentiert werden könnten.

Unterdessen prüfen auch andere nordeuropäische Länder, ob es ähnliche Kontakte in ihren diplomatischen Kreisen gegeben haben könnte. Schwedische und dänische Behörden bestätigten Gespräche mit norwegischen Kollegen.

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