Im Hochwüstenstaat New Mexico haben Ermittler des Justizministeriums am Montag erstmals seit dem Tod von Jeffrey Epstein dessen weitläufige Zorro-Ranch durchsucht. Das rund 3.000 Hektar große Anwesen im Santa-Fe-Kreis galt lange als zentraler Knotenpunkt im Netzwerk des verurteilten Sexualstraftäters.
"Dokumente, die dieser Redaktion vorliegen, zeigen, dass die Durchsuchung Teil einer neu aufgerollten Untersuchung ist", sagte eine mit dem Fall vertraute Person, die anonym bleiben wollte. "Es handelt sich um die erste gründliche Überprüfung des Geländes seit über einem Jahrzehnt."
Die Ranch, die Epstein einst als "ideales Refugium" bezeichnete, verfügt über mehrere Gebäude, darunter ein Hauptwohnhaus von über 3.000 Quadratmetern, Gästehäuser und angeblich auch versteckte Räume, die nie offiziell vermessen wurden.
Hintergründe
Die Zorro-Ranch war in den vergangenen Jahren Gegenstand wiederholter Spekulationen. "Wir wissen, dass hier über Jahre hinweg Aktivitäten stattgefunden haben, die nie vollständig untersucht wurden", erklärte eine Quelle aus dem Umfeld der Ermittlungen. "Die Frage ist, warum es so lange dauerte, bis staatliche Stellen aktiv wurden."
Epstein hatte das Anwesen in den 1990er Jahren erworben und es als Rückzugsort genutzt. Nach seinem Tod im Jahr 2019 blieb die Ranch zunächst unangetastet, obwohl sie im Zusammenhang mit den Ermittlungen gegen den Finanzier eine zentrale Rolle spielte.
Reaktionen aus dem In- und Ausland
Opferanwälte begrüßten den Schritt. "Es ist ein wichtiges Signal, dass der Staat New Mexico nun endlich handelt", sagte eine Sprecherin einer Opferrechtsorganisation. "Jahrelang herrschte Untätigkeit, obwohl die Ranch ein zentrales Puzzleteil war."
Aus Washington gab es unterdessen Rufe nach einer bundesweiten Koordinierung. "Wenn ein Bundesstaat jetzt ermittelt, stellt sich die Frage, warum dies nicht schon früher geschah", sagte ein Kongressmitarbeiter, der anonym bleiben wollte.
Ausblick
Die Durchsuchung könnte Wochen dauern. Experten vermuten, dass auf dem weitläufigen Gelände noch immer Beweismaterial zu finden ist. "Die Ranch war nie ein Ort, an dem Epstein besonders vorsichtig war", sagte ein ehemaliger Ermittler. "Hier könnten sich noch immer Spuren finden lassen, die jahrelang übersehen wurden."
Die Ermittler haben angekündigt, ihre Ergebnisse in den kommenden Monaten vorzulegen. Ob die Durchsuchung zu neuen Erkenntnissen führt, bleibt abzuwarten.
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