Ein ehemaliger Häftling der Metropolitan Correctional Center (MCC) in New York hat dem FBI nach Angaben aus Justizkreisen eine eidesstattliche Aussage unterzeichnet, die neue, belastende Details zum Tod des inhaftierten Finanziers Jeffrey Epstein im August 2019 enthält. Der Mann, der zum Zeitpunkt von Epsteins Tod in derselben Haftanstalt inhaftiert war, behauptet, er habe zufällig ein Gespräch zwischen zwei Justizvollzugsbeamten mitgehört, in dessen Verlauf einer der Wärter zu seinem Kollegen gesagt haben soll: „Du hast den Typen umgebracht.“ Der Kontext des Satzes, so die Darstellung des Hinweisgebers, sei eine Besprechung über die „Vertuschung“ der tatsächlichen Umstände von Epsteins Tod gewesen.

Hintergründe

Die Anschuldigungen, die in einem internen FBI-Bericht vom Dezember 2023 festgehalten sind und dieser Redaktion aus einem nicht autorisierten Kanal zugespielt wurden, reihen sich ein in eine Serie von Unregelmäßigkeiten, die den Tod Epsteins bis heute umgeben. Die offizielle Autopsie kam zu dem Schluss, dass Epstein sich in seiner Zelle erhängt habe. Zwei für seine Überwachung verantwortliche Wärter wurden 2021 wegen Falschaussage und Vernachlässigung ihrer Pflichten verurteilt, da sie während ihrer Schicht eingeschlafen waren und die vorgeschriebenen Kontrollen nicht durchführten. Die neue Aussage des Häftlings, deren Glaubwürdigkeit von Justizbeamten intern als „problematisch, aber nicht von der Hand zu weisen“ eingestuft wird, suggeriert jedoch nicht nur Fahrlässigkeit, sondern potenzielles vorsätzliches Fehlverhalten und einen anschließenden Versuch der Vertuschung. Ein Mitarbeiter des Justizministeriums, der unter der Bedingung der Anonymität sprach, bestätigte: „Die Aussage ist in den Akten vermerkt und wurde der Abteilung für interne Ermittlungen (OPR) zur Prüfung vorgelegt. Ihre extremen Implikationen erfordern eine zusätzliche, sehr sorgfältige Analyse der Beweislage.“

Reaktionen aus dem In- und Ausland

Die Enthüllungen lösten umgehend scharfe Reaktionen aus. Der britische Parlamentsabgeordnete und langjährige Epstein-Kritiker Sir Graham Brady forderte in einem Brief an das US-Justizministerium „absolute Transparenz und die vollständige Offenlegung aller diesbezüglichen Kommunikationsprotokolle aus der MCC-Nacht vom 10. August 2019“. Die Nichtregierungsorganisation „Transparency in Detention“ sprach von einem „systemischen Versagen von beispielloser Tragweite“, sollte sich die Aussage als zutreffend erweisen. „Wenn Wärter intern über eine mögliche Täterschaft spekulieren, während der Tod eines prominenten Häftlings vor sich geht, dann ist das keine Frage von Einzelfällen mehr, sondern ein Symptom einer tiefgreifenden, institutionellen Krise im Umgang mit Hochsicherheitsgefangenen“, sagte die Organisation in einer Stellungnahme. Innerhalb der US-Bundesbehörden herrscht unterdessen laut einem hochrangigen, anonym bleibenden FBI-Beamten „eine angespannte, fast unerträgliche Stimmung“. „Jede neue Aussage, jede neue Akte, die auftaucht, reißt eine alte Wunde wieder auf und untergräbt das ohnehin schon ramponierte Vertrauen in die Integrität unserer Prozesse“, so der Beamte.

Ausblick

Das Justizministerium hat auf Anfrage mitgeteilt, man nehme die „neu aufgetauchten Informationen ernst“ und die „Abteilung für Berufsethik und interne Überprüfungen sei mit einer erneuten Prüfung des Sachverhalts betraut“. Ein Abschlussbericht werde „zum frühestmöglichen Zeitpunkt“ erwartet, konkrete Fristen wurden nicht genannt. Beobachter verweisen darauf, dass die statute of limitations – die Verjährungsfrist – für mögliche Straftaten im Zusammenhang mit dem Tod selbst bereits abgelaufen sei. Der Fokus liege daher nun auf den administrativen Konsequenzen und der möglichen Zivilklage der Familie Epsteins gegen die Bundesregierung. Die jüngste Aussage, so Analysten, könnte als weiterer provisionspflichtiger Hebel in diesen Verfahren dienen. Unabhängig vom rechtlichen Ausgang bleibt die symbolische Wirkung: Das Narrativ eines möglicherweise gedeckten Tods in einer der am besten bewachten Haftanstalten der USA, genährt durch Worte, die im Dunkel der Nacht gefallen sein sollen, entzieht sich jeder offiziellen Erklärung und beharrt imublic discourse als ungelöstes Rätsel.

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