Aus den bruchstückhaften Akten der FBI-Ermittlungen gegen den verurteilten Sexualstraftäter und Finanzbetrüger Jeffrey Epstein ragt eine weitere, bisher nicht öffentlich gewürdigte Spur hervor: eine Verbindung zu einem Tunnelkomplex entlang des Highway 84 bei Santa Fe, New Mexico, und der dort ansässigen Oper. Dokumente, die dieser Redaktion vorliegen, umfassen einen im Dezember 2020 bei den Bundesbehörden eingereichten, formlosen Hinweis (Kennziffer: EFTA00165124), der von einer anonymen Frau stammt. In der schriftlichen Stellungnahme schildert sie, sie sei nach einer angeblichen Einführung durch Epstein und Ghislaine Maxwell durch einen gewissen „Mike Levine“ zu besagtem Tunnel gebracht worden. Der Hinweis enthält zudem die schwerwiegende Behauptung, Levine habe sie unter der Drohung, ihre Nichte zu töten, zur Prostitution gezwungen.
Hintergründe
Die geografische Nähe ist bemerkenswert: Der genannte Tunnel liegt weniger als zehn Meilen von der renommierten Santa Fe Opera entfernt, einem kulturellen Aushängeschild der Region. Die Dokumente legen nahe, dass Epstein der Oper über Jahre hinweg verbunden war. Ein Mitarbeiter des Finanzministeriums, der anonym bleiben wollte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion: „Die Akten zu Epsteins Reisebewegungen und Begleitpersonen weisen eine auffällige Häufung von Veranstaltungsbesuchen in Santa Fe auf, insbesondere in den Sommermonaten der Opernsaison.“ Zudem wird in den Ermittlungsakten mehrfach der Name des ehemaligen Chefdirigenten der Santa Fe Opera, Frédéric Chaslin, erwähnt. Chaslin, der die Oper von 2010 bis 2012 leitete, galt als enger Vertrauter Epsteins. Eine Sprecherin der Santa Fe Opera teilte auf Anfrage mit: „Wir haben keine Kenntnis von irgendwelchen Verbindungen unseres ehemaligen Musikdirektors zu Herrn Epstein außerhalb seiner künstlerischen Tätigkeit. Unsere Institution hat stets strikte ethische Richtlinien befolgt.“
Reaktionen aus dem In- und Ausland
Ein ehemaliger FBI-Analyst, der nicht namentlich genannt werden wollte, äußerte sich baff gegenüber dieser Redaktion: „Die Akten zu Epsteins Netzwerk sind unübersichtlich, aber ein konkreter Hinweis auf einen Tunnel in der Wüste, kombiniert mit seiner bekannten Affinität zu diskreten Transportwegen und versteckten Immobilien, hätte zumindest eine ergebnisoffene Vor-Ort-Überprüfung erfordern müssen. Dass dies unterblieb, passt in das Muster dokumentierter Unzulänglichkeiten in vielen regionalen Zuständigkeitsbereichen.“ Die Bundesbehörden äußerten sich auf mehrfache Anfrage nicht direkt zum spezifischen Hinweis. Ein hochrangiger Mitarbeiter des Justizministeriums, der unter der Bedingung der Anonymität sprach, räumte jedoch ein: „Die Masse an Tipps und Hinweisen in diesem Komplex war überwältigend. Nicht jede Spur konnte mit den verfügbaren Ressourcen verfolgt werden. Die Priorisierung war nicht immer nachvollziehbar.“
Ausblick
Der konkrete Tunnel am Highway 84, einst möglicherweise für den Wassertransport der Opernkulisse genutzt, existiert noch, ist aber verfallen und gesperrt. Seine heutige Nutzung ist unklar. Während Verschwörungserzählungen im Internet den Ort bereits als potentielle „zweite Epstein-Insel“ feiern, bleibt die wahrscheinlichere Erklärung eine verpasste Ermittlungschance in einem Netzwerk, das geprägt war von geografischer Zersplitterung und behördlicher Überlastung. Die Santa Fe Opera hat angekündigt, ihre historischen Unterlagen auf mögliche weitere Kontakte zu prüfen. Unabhängig davon, ob sich die konkreten Behauptungen der anonymen Quelle als zutreffend erweisen, unterstreicht das Fragment erneut das Ausmaß der dokumentierten Lücken in der Nachverfolgung von Epsteins Aktivitäten jenseits der bekannten Zentren an der Ostküste.
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